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Sind variable Entlohnungen für Führungskräfte überholt?
Managerlöhne sind zunehmend Gegenstand betriebswirtschaftlicher und öffentlicher Interessen, bedingt durch ihre Höhe, durch Wirtschafsskandale und durch hohe Abgangsentschädigungen. Als ausschlaggebend für diese Entwicklung erweist sich der Anteil von Aktien und Aktienoptionen am Gesamtlohn, verstärkt durch die Börsenentwicklung der letzten Jahre. Dahinter steckt die zunehmende Bedeutung des Shareholder Value und die Absicht, durch entsprechende Anreizsysteme, die Interessen der Manager mit denjenigen der Aktionäre zu verbinden. In wirtschaftstheoretischen Ansätzen werden die auf Anreiz basierenden Vergütungssysteme in Frage gestellt, weshalb in dieser Arbeit untersucht wird, ob und in wie weit die Unternehmensperformance durch Managerlöhne beeinflusst werden. Dazu wurden empirische Arbeiten über einen längeren Zeitraum ausgewertet und mit theoretischen Betrachtungen verglichen. Es hat sich eine klare Abhängigkeit der Managervergütung von bestimmten Unternehmenscharakteristika herausgestellt. Umgekehrt aber konnte aus der Literaturanalyse kein eindeutiger Einfluss der Managerlöhne auf die Unternehmensperformance festgestellt werden. Gründe und weiteres Vorgehen werden aufgezeigt. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1, Universität Zürich (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: 11, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
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