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Geschäftsprozessmanagement

Geschäftsprozessmanagement

von: Thomas Allweyer

W3L AG, 2005

ISBN: 9783937137117 , 438 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 33,99 EUR

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Geschäftsprozessmanagement


 

4 Prozessentwurf (S. 129)

Im Teil Prozessentwurf werden zunächst die Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung erarbeitet. Anschließend wird die Anwendung dieser Grundlagen im Rahmen von Projekten diskutiert, bevor Kriterien zur Analyse der Ist-Prozesse entwickelt werden. Weitere Themen sind die Prozesskostenrechung, die Simulation von Geschäftsprozessen, der Entwurf von Sollprozessen sowie der Aufbau von Qualitätsund integrierten Managementsystemen:

- »Grundlagen Prozessmodellierung« (S. 129)

- »Anwendung Prozessmodellierung« (S. 209)

- »Prozessanalyse« (S. 223)

- »Prozesskostenrechnung« (S. 231)

- »Simulation« (S. 243)

- »Sollprozess-Entwurf« (S. 261)

- »Qualitäts- und integrierte Managementsysteme« (S. 270)

4.1 Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung In dieser Gruppierung wird zunächst dargestellt, welchen Nutzen der Einsatz von Modellen für das Geschäftsprozessmanagement hat, welche Inhalte sinnvoll in Form von Modellen dargestellt werden können, und wie die Bildung unterschiedlicher Sichten auf die Geschäftsprozesse hilft, komplexe Prozesse zu überblicken. Als Beispiel für ein Rahmenkonzept zur Geschäftsprozessmodellierung wird die Architektur integrierter Informationssysteme (ARIS) von Scheer erläutert.

Sodann werden wichtige Notationen zur Modellierung der unterschiedlichen Aspekte dargestellt, insbesondere die Modellierung von Leistungen, Funktionen, Daten, Organisationsstrukturen, Kontrollflüssen und Geschäftsregeln. Schließlich wird der Zusammenhang zwischen den vorgestellten Notationen zur Geschäftsprozessmodellierung und objektorientierten Modellen der Software- Entwicklung diskutiert.

Diese Gruppierung enthält die folgenden Wissensbausteine:

- »Nutzen von Prozessmodellen« (S. 130)

- »Inhalt von Prozessmodellen« (S. 135)

- »Verschiedene Sichten auf Prozesse« (S. 140)

- »ARIS als Rahmenkonzept« (S. 146)

- »Leistungen« (S. 152)

- »Funktionen« (S. 158)

- »Daten, Information und Wissen« (S. 165)

- »Aufbauorganisation« (S. 174)

- »Kontrollfluss: EPK« (S. 180)

- »Geschäftsregeln« (S. 190)

- »Prozessmodelle und Objektorientierung« (S. 199)

4.1.1 Nutzen von Geschäftsprozessmodellen

Geschäftsprozesse können auf unterschiedliche Weise dokumentiert werden. Möglichkeiten sind die die Beschreibung in Form von Text, tabellarische Darstellungen, grafische Ablaufdiagramme ohne Verwendung bestimmter Regeln sowie die Erstellung von Modellen gemäß einer bestimmten Notation.

Die geeignete Art der Prozessdokumentation hängt vom jeweiligen Verwendungszweck ab. Viele Firmen, die umfassendere Prozessmanagement-Aktivitäten betreiben, haben sich für die Geschäftsprozessmodellierung gemäß einer definierten Notation entschieden.

In der Praxis werden zur Dokumentation von Geschäftspro- zessen vor allem folgende Mittel verwendet:

- Beschreibung als Text

- Tabellarische Darstellung

- Grafische Darstellung ohne Verwendung einer bestimmten Notation

- Grafische Modelle mit Hilfe einer definierten Notation Jede der genannten Möglichkeiten hat ihre Vor- und Nachteile, die im Folgenden beschrieben werden.

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, den Prozess mit Hilfe eines beschreibenden Textes zu dokumentieren. Abb. 4.1-1 zeigt eine solche Beschreibung. Die Prozessbeschreibung als Text lässt sich einfach mit ei- nem Textverarbeitungssystem erstellen.