Suchen und Finden
Service
Der Himmel (S. 27-28)
Die Menschen begnügten sich keinesfalls damit, die Erde zu beschreiben. Wenn sie auch nicht wussten, wie sie über die Grenzen der Erde hinausgelangen konnten, die Welt hörte für sie mit der Erde nicht auf. Um das festzustellen, brauchten sie nur nach oben zu schauen und wussten, es gibt noch etwas anderes als die Erde, den Himmel.
Am Himmel beobachteten sie nun weitere merkwürdige Dinge:
- die Sonne und den Mond, die in Kreisbögen über den Himmel zogen,
- die Sterne, von denen einige sich in merkwürdiger Zickzackform über den Himmel bewegten und andere fest standen – ihre Position über eine relativ lange Zeitspanne nicht änderten. Die beweglichen Sterne nannten sie Planeten, die unbeweglichen Fixsterne.
Mit dem weiteren Fortschreiten der Erforschung des Himmels wuchs die Welt des Menschen. Welt – Einheit von Himmel und Erde
Im flächigeren Modell der Scheiben-Erde stellten sich die Menschen die Welt als Einheit von Himmel und Erde vor. Der Himmel bestand aus dem blauen Firmament, welches die Erdenscheibe wie eine Kuppel überspannte, und den Sternen. Die Sterne dachte man sich einmal als Löcher im Firmament, durch welche das Licht eines Feuers hindurchscheint, das immerwährend hinter dem Firmament brennt. Wir ahnen bereits, dass diese Vorstellung Gott sehr stark in Anspruch nahm. Er musste dauernd das Feuer in Gang halten, Tag und Nacht werden lassen, ständig die Sonne und den Mond bewegen, und bald, als die Menschen bemerkten, dass sich auch die nächtlichen Sterne bewegten, ständig neue Löcher ins Firmament machen und die alten wieder schließen, und das auch noch so geschickt, dass der Mensch diesen Vorgang als kontinu- ierliche Bewegung von Lichtquellen am Himmel beobachten konnten.
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.; Ersparnis im Vergleich zur Printversion
























