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5 Dialogboxen (Forms) und Steuerelemente (S.354-355)
Das wesentliche Element von VBA ist sicherlich die Eingabe- und Ausgabefähigkeit – die Möglichkeit der Kommunikation zwischen Mensch und Computer oder genauer: zwischen Anwender und Applikation. Dafür stellt VBA dem Benutzer neben den Meldungsfenstern (MsgBox) und den Eingabefeldern (InputBox) die Möglichkeit zur Verfügung, eigene Dialogboxen zu kreieren. Die Dialogboxen (sie werden auch Dialogfelder, Dialoge, Eingabefelder und Forms genannt) werden von VBA mit „UserForms" bezeichnet. In Access heißen sie „Formulare". Im folgenden Kapitel wird eine Reihe von Aspekten dieser Dialogboxen erläutert, wem die vielen Details zu ausführlich erscheinen, der kann sie gerne überblättern. An Dialogboxen werden exemplarisch programmiertechnische Elemente behandelt, wie sie auch in anderen Teilen von VBA (Zugriff auf die Programme, der Sprachkern) zu finden sind. Wer Dialogboxen in Access erstellen möchte, der wird feststellen, dass dort einige Punkte anders aussehen. Auf sie kann an dieser Stelle leider nicht eingegangen werden.
5.1 Dialogboxen
Das Arbeiten mit Dialogboxen ist Ihnen als Anwender bekannt. Alle Menüeinträge, die drei Punkte hinter ihrem Namen aufweisen, öffnen eine solche Form. Dort wird angeklickt, angekreuzt, eingetragen, es werden Werte verschoben oder aus vorgegebenen Listen etwas ausgewählt. Beispielsweise der Drucken-Dialog. Und das kann man programmieren. Um ein Dialogblatt zu erstellen, wird in Visio der VBA-Editor geöffnet. Aus dem Menü EINFÜGEN, mit der rechten Maustaste oder mit dem Symbol der Symbolleiste wird eine UserForm neu geschaffen. Ebenso können Sie auf den Ordner „Formulare" mit der rechten Maustaste klicken und mit dem Befehl EINFÜGEN eine UserForm erzeugen. Es erscheint eine graue Fläche mit der Beschriftung in der Titelzeile „UserForm1". Sie ist der Container für die Schaltflächen und die anderen Steuerelemente.
Abbildung 5.1 Die neue UserForm (Abbildungen sind kein Bestandteil der Leseprobe)
Die UserForm, die im rechten Fenster sichtbar ist, enthält eine blaue Titelleiste, eine graue Arbeitsfläche und einen dicken schraffierten Rand mit acht Markierungspunkten – drei weißen und fünf schwarzen. Das ist auch schon alles – damit wurde das erste „Dialogblatt" geschaffen. Sehr viel können Sie noch nicht damit anfangen, aber immerhin: ein echtes Dialogblatt! Es wird gestartet wie alle anderen Makros: mit der Funktionstaste F5, mit dem Menü AUSFÜHREN ,/ SUB/USERFORM AUSFÜHREN oder dem Symbol.
Und wie werden wir sie wieder los? Schalten Sie dieses Dialogblatt mit der oberen rechten Schaltfläche (dem Schließenbutton), dem „X", aus. Zwar können die Titelleiste und das Schließen/Beenden-Symbol nicht verborgen werden, jedoch könnte man abfangen, ob der Benutzer über das „X" den Dialog schließt.
Betrachten wir das Dialogblatt genauer: Die Größe des Dialogblattes kann mit der Maus durch Ziehen an dem weißen Eckanfasser oder an den beiden seitlichen, weißen Anfassern verändert werden. Der Mauszeiger erscheint, wenn Sie ihn auf einen der Anfasser setzen, als Doppelpfeil. Dann kann mit gedrückter linker Maustaste die Größe verändert werden:
Abbildung 5.2 Die Dialogbox wird vergrößert. (Abbildungen sind kein Bestandteil der Leseprobe)
Auf der UserForm erscheinen Rasterpunkte, die eine Orientierungshilfe darstellen. Alle Steuerelemente, die neu erzeugt werden, rasten in diese Punkte ein. Man kann das automatische Einrasten im Menü EXTRAS / OPTIONEN / ALLGEMEIN ausschalten beziehungsweise den Abstand der Rasterpunkte verändern.
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