Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

Windows Scripting - Automatisierte Systemadministration mit dem Windows Script Host und der Windows PowerShell

Windows Scripting - Automatisierte Systemadministration mit dem Windows Script Host und der Windows PowerShell

von: Holger Schwichtenberg

Addison-Wesley Verlag, 2007

ISBN: 9783827324238, 1474 Seiten

5. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 39,95 EUR

Ersparnis: 40,00 EUR

  • Visual Basic .NET Kompendium: Programmieren mit dem .NET-Framework 1.1 und Visual Studio 2003
    Programmieren mit dem .NET Compact Framework: Pocket PC - Smartphone - Handheld
    Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren
    Visual Basic 2005 - Grundlagen, Windows.Forms, ADO.NET
    Exchange Server 2003 SP2 und Outlook. Planen, administrieren, optimieren. Kompendium
    IT-Revision - CD-Rom Version 2002
    Pocket PC Programmierung mit eMbedded Visual Basic.
    Jetzt lerne ich SQL Server 2000 - Der einfache Einstieg in Anwendungsentwicklung, Abfragen, Verwaltung
  • MCSE Windows Server 2003 Active Directory - Examen 70-294
    Netzwerkfehler finden und beheben
    Programmierung mit der .NET-Klassenbibliothek - Zugriff auf das Windows-Betreibssystem mit Visual Basic .NET und C#
    Java 6 Kompendium - Praxis der objektorientierten Programmierung

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Windows Scripting - Automatisierte Systemadministration mit dem Windows Script Host und der Windows PowerShell


 

7 Das Component Object Model (COM) (S. 69-70)

Dieses Kapitel stellt die Aspekte von COM dar, die aus der Sicht eines Komponentennutzers wichtig sind. Dazu gehört auch ein gewisses Maß an Theorie. Die in diesem Zuge vermittelten theoretischen Grundlagen werden Sie in den Stand versetzen, COM-Komponenten wesentlich besser verstehen und gebrauchen zu können. Außerdem werden Sie lernen, die Dokumentationen von Komponenten besser zu verstehen.

Das Kapitel beginnt mit einer zunächst kurzen Erklärung grundlegender Begriffe wie Binärstandard, Laufzeitumgebungen, Komponente, Klasse, Schnittstelle, Typbibliothek, GUID, Moniker etc. Auf diesen knappen Definitionen aufbauend folgt die ausführlichere Darstellung aller wichtigen Bausteine und Konzepte von COM. Das Kapitel ist eher referenzartig aufgebaut – scheuen Sie sich nicht, einem der zahlreichen Querverweise zu folgen, wenn Sie nähere Erläuterungen zu einem Begriff benötigen.

Wenn Sie darüber hinaus mehr über die Interna von COM oder die Komponentenprogrammierung mit C++ erfahren wollen, so sind das Buch des COM-Experten Don Box [BOX98], das COM+-Werk von Eddon und Eddon [EDD00] sowie das DCOM-Buch von Victor Sirotin [SIR99] zu empfehlen. Detaillierte Informationen erhalten Sie auch auf der Microsoft COM-Site [MCO00], in der MSDN Library [MSD01d] und bei der Open Group [ATX00].

7.1 Binärstandard

COM ist ein Binärstandard für Komponenten und daher programmiersprachenunabhängig. Binärstandard bedeutet, dass

es einen definierten Satz von Datentypen gibt,
es eine definierte Umsetzung dieser Datentypen in Byte-Folgen gibt (z.B. wie eine Zeichenkette im Speicher abgelegt wird),
es einen festgelegten Mechanismus gibt, wie ein bestimmter Block von Programmcode lokalisiert und aufgerufen wird.

Das Component Object Model (COM) hat in dem .NET Framework (NET FX) seit dem Jahr 2002 einen mächtigen Nachfolger. Allerdings basiert das Active Scripting weiterhin auf .NET und Microsoft stellt auch in Windows Vista viele Funktionen weiterhin nur in Form von COM-Komponenten zur Verfügung.

7.2 Programmiersprachen für COM

COM ist grundsätzlich programmiersprachenunabhängig. Die Arbeit mit COM-Komponenten verlangt einer Programmiersprache die Unterstützung des COM-Binärstandards ab. Sofern diese Unterstützung implementiert ist, kann die Sprache mit einer Vielzahl unterschiedlicher COM-Objekte aus verschiedenen COM-Komponenten zusammenarbeiten.

Es sind inzwischen viele Sprachen verfügbar, die COM unterstützen. Diese Sprachen werden als COM-fähige Sprachen (engl. COM-enabled languages) bezeichnet.

Dabei bieten die meisten Sprachen eine Zwei-Wege-Unterstützung. Das bedeutet, dass es sowohl möglich ist, bestehende Komponenten zu nutzen als auch in dieser Sprache eigene Komponenten zu erzeugen.

Die folgende Liste zeigt eine Auswahl der COM-fähigen Programmiersprachen. Bei einigen dieser Sprachen ist die COM-Fähigkeit allerdings nicht integraler Bestandteil, sondern ein Add-on, das zusätzlich installiert werden muss.

Visual Basic
VBScript
Visual Basic for Applications
Delphi
Visual C++ (Microsoft C++-Variante)
Visual J++ (Microsoft Java-Variante)
JScript
Haskell
Perl
REXX
PHP4
DialogAPL
alle .NET-Sprachen (C#, VB.NET, JScript .NET, J# etc.)

Scriptsprachen Früher boten die ActiveX-Scriptsprachen wie VBScript und JScript nur eine Ein-Weg-Unterstützung für COM. Durch das Konzept der Scriptlets können aber inzwischen auch in Scriptsprachen neue COM-Komponenten geschaffen werden.