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.Net 3.0 - WCF, WPF und WF - Ein Überblick

.Net 3.0 - WCF, WPF und WF - Ein Überblick

von: Jürgen Kotz, Rouven Haban, Simon Steckermeier

Addison-Wesley Verlag, 2007

ISBN: 9783827324931, 387 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 19,95 EUR

Ersparnis: 10,00 EUR

  • Moderationstechniken - Werkzeuge für die Teamarbeit
    Kreativitätstechniken, 3. Auflage
    Kreativitätstechniken
    Good Life: Ein Marketingroman
    Das ZukunftsRadar. Die wichtigsten Trends, Technologien und Themen für die Zukunft
    C++ für Spieleprogrammierer
    XML.NET - XML und Web Services mit dem .NET-Framework
    Microsoft SharePoint Portal. Verwaltung und Programmierung
  • Windows Presentation Foundation - WPF - Grafische Oberflächen entwickeln mit .NET 3.0
    Microsoft Exchange Server 2003
    100 Top Trends. Die wichtigsten Driving-Forces für den kommenden Wandel
    Visual Basic 2005 - Grundlagen, Windows.Forms, ADO.NET
    Das Sintflutprinzip - Ein Mathematik-Roman
    Praxiswissen Innovationsmanagement - Von der Idee zum Markterfolg

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

.Net 3.0 - WCF, WPF und WF - Ein Überblick


 

2 Windows Presentation Foundation (S. 25-26)

Windows Presentation Foundation, kurz WPF, ist Microsofts neueste Technologie, welche die Brücke zwischen Entwickler und Designern bei der Erstellung von Applikationen mit grafischer Benutzeroberfläche schlagen soll. Windows Presentation Foundation (auch unter dem Codenamen Avalon bekannt) stellt ein neues grafisches Subsystem in Windows dar und bietet einen vereinheitlichten Zugang zu Benutzeroberflächen, 2D- und 3DGrafiken, Animationen und Dokumenten. Der Weg zu diesen teils neuen, teils verbesserten Steuerelementen und Komponenten wird von Microsoft mit dem .NET Framework 3.0 und der speziell für Windows Presentation Foundation vollkommen neu erschaffenen Klassenbibliothek geebnet.

Waren bisher die Entwickler auch gleichzeitig als Designer tätig und somit zuständig für die Programmierung der grafischen Teile von Windows- oder auch Webanwendungen, sollen nun mit WPF auch reine Designer stark in den Entwicklungsprozess integriert werden. Den Designern werden mächtige, von Visual Studio 2005 losgelöste Tools und eine leicht zu erlernende deklarative Programmierung basierend auf XML zur Seite gestellt.

Windows Presentation Foundation führt XAML (eXtensible Application Markup Language) als XML-basierende Sprache ein. Mit XAML besteht die Möglichkeit, Objekte aus dem Windows Presentation Foundation-Objektmodell sozusagen deklarativ zu instanzieren, Eigenschaften der Objekte zu definieren und Objekte hierarchisch untereinander anzuordnen. Damit Sie als Leser ein erstes Gespür dafür bekommen, wie die gerade erläuterten Sachverhalte in der Praxis ihre Anwendung finden, wird das allseits bekannte und beliebte Hello World als erstes Beispiel dienen. Es soll Ihnen verdeutlichen, wie XAML genauso wie reiner Quellcode in einer .NET-Sprache in analoger Art eine grafische Benutzeroberfläche auf den Bildschirm zaubert. Auch wenn eine etwas ausführlichere Besprechung der von XAML angebotenen Möglichkeiten und Limitierungen erst zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Abschnitt folgt, werden Sie feststellen, dass dieses noch fehlende Wissen keinerlei Auswirkung auf das Verständnis des ersten XAML-Beispiels haben wird.

2.1 Hello World oder besser – best of both worlds!

Wie gerade versprochen wird das erste Beispiel zeigen, wie stark .NET-Quellcode als auch XAML mit dem Windows Presentation Foundation-Objektmodell in Relation stehen. Die Vorlagen für Windows Presentation Foundation-Projekte in Visual Studio 2005 und die Tools für das Generieren und Validieren des deklarativen XAML Codes werden Ihnen im Verlauf dieses Buches noch näher vorgestellt. Für den Auftakt sollen Sie nun mit dem Inhalt des Codes und dem Markup des kleinen Beispiels vertraut gemacht werden.