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Die gelehrige Schülerin

Die gelehrige Schülerin

von: Ira Miller

PeP eBooks, 2006

ISBN: 9783894809690, 318 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 4,49 EUR

  • Verbotene Liebschaften
    Das sexuelle Leben der Catherine M.
    Erotik anal
    Ich bin gekommen
    Die verbotene Kammer
    Sex in Trance - Wie Sie Ihre wildesten Träume wahr werden lassen
    Swingerclub - Schmutzige Geschichten von Luststeigerung und Partnertausch im Pärchenclub
    Erotische Ortswechsel. - Ein Erotik-Buch voller anregender Geschichten über Sex an ungewöhnlichen Orten.
  • One Night Stand - Wie glühende Leidenschaft spontane sexuelle Erlebnisse entfacht
    Sex Toys - Erotische Geschichten und Liebesspiele rund ums „Spielzeug für Erwachsene“
    Das erste Mal - Erotische Bettgeschichten über die Entjungferung einer Debütantin und Defloration einer Jungfrau
    Exotische Partner - Erotische Abenteuer und Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Hautfarben
    Die Herrin
    Sex am Arbeitsplatz
    Die Erscheinung
    Geheimes Verlangen
 

Mehr zum Inhalt

Die gelehrige Schülerin


 

4.Kapitel
Machtspiele
(S. 43)

Annies selbstsicheres Auftreten, ihr Verständnis und ihre Wortwahl trafen mich so hart wie kalte Wasserstrahlen aus der Dusche.Man konnte Schule, Eltern und gesetzliche Maßnahmen umgehen, wenn man eine Liebesaffäre geheim hielt und verantwortungsbewusst damit umging. Das war mir schon immer klar gewesen. Annie hielt mir diese Erkenntnis so direkt vor die Nase, dass ich mich fragen musste: »Warum fühle ich mich eigentlich so schuldig? « Ich würde kein korrupter Hund sein. Ich würde sie nicht missbrauchen. Sie hatte schon mal mit jemand geschlafen.

Nicht, dass ich nun erwartet hätte,Annie wäre noch Jungfrau gewesen oder sexuell naiv.Aber sie gab mir das Gefühl, dass sie schon etwas mehr erlebt hätte, die Tücken der wahren Sexualität, Hingabe, Verknüpfungen und Geringfügigkeiten der Liebe. Obwohl ich schon erkannt hatte, dass sechzehnjährige Mädchen durchaus die Fähigkeit besäßen, schnell zu einer Frau heranzureifen, gestand ich mir nicht ein, dass jemand außer mir den Zeitpunkt, wann dies passieren würde, wirklich abschätzen könnte. Trotzdem hatte ich Angst. Langsam fing ich an, mehr von Annie zu wollen als ihren Mund, ihren Körper, ich sehnte mich nach Annie Alston als Person (Frau?).

War ich so unreif, dass ich wirklich glaubte, ein sechzehnjähriges Mädchen könnte meine emotionalen Bedürfnisse erfüllen? Oder war es Annies Unschuld, ihre Aufrichtigkeit, die mich glücklich machen konnten? »Fahr mich Samstag zum Strand«, sagte sie ruhig.

Ich sah sie an und fragte mich, ob sie die gleiche Sehnsucht nach dem Wasser empfände wie ich. »Warum zum Strand?« »Ich liebe das Wasser, ich möchte es zusammen mit dir erleben. Ich möchte dieses neue ›du‹ besser kennen lernen.« Der Pazifik war nur zwei Stunden entfernt. Bisher hatte ich keine Lust gehabt, dorthin zu fahren. In meiner niedergedrückten Laune hatte ich das Gefühl gehabt, ich könne einen Ozean, den ich nie vorher gesehen hatte, nicht richtig genießen. Der erste Augenblick am Pazifik sollte für mich etwas ganz Besonderes sein. »Auch ich möchte das Wasser sehr gern mit dir zusammen erleben. « Ich spürte, dass Annies Aufrichtigkeit auf mich abfärbte. »Aber erwarte dir bitte nicht allzu viel. Lass uns nur ein wenig Zeit dort zusammen verbringen. Außerhalb der Schule. Wir müssen sehr, sehr vorsichtig sein.« Was tat ich?

»Hol mich am Morgen ab, so um acht. Ich stehe an der Ecke Northgate,Woods. Dort wohnt Clara. Ich werde die Nacht bei ihr verbringen. Niemand wird uns sehen.« »Okay.« Es war so einfach, ja zu sagen.