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In Liebe verführt

In Liebe verführt

von: Jane Feather

PeP eBooks, 2006

ISBN: 9783894809874, 479 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 5,99 EUR

  • Geheimes Verlangen
    Das sexuelle Leben der Catherine M.
    Erotik anal
    Ich bin gekommen
    Swingerclub - Schmutzige Geschichten von Luststeigerung und Partnertausch im Pärchenclub
    Sex in Trance - Wie Sie Ihre wildesten Träume wahr werden lassen
    Gruppensex
    Erotische Ortswechsel. - Ein Erotik-Buch voller anregender Geschichten über Sex an ungewöhnlichen Orten.
  • One Night Stand - Wie glühende Leidenschaft spontane sexuelle Erlebnisse entfacht
    Sex Toys - Erotische Geschichten und Liebesspiele rund ums „Spielzeug für Erwachsene“
    Das erste Mal - Erotische Bettgeschichten über die Entjungferung einer Debütantin und Defloration einer Jungfrau
    Exotische Partner - Erotische Abenteuer und Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Hautfarben
    Touch yourself - Sex-Stories über Masturbation, Onanie und Selbstbefriedigung
    Sex am Arbeitsplatz
    Ich will dich noch mehr - Erotische Geschichten
    Die gelehrige Schülerin
 

Mehr zum Inhalt

In Liebe verführt


 

1 (S. 5-6)

Die beiden Frauen, die Arm in Arm die »The Leas« genannte Uferpromenade in Folkstone am Meer entlangwanderten, ernteten viele bewundernde Blicke von Passanten. Sie sahen verblüffend unterschiedlich aus: die eine hoch gewachsen und kurvenreich, mit sahnefarbener Haut, dunklem Haar und großen, goldbraunen Augen, die andere klein und zart, mit der bleichen, sommersprossigen Haut, die man so oft bei Menschen mit rotem Haar sieht, und mit lebhaften grünen Augen.

Meg Barratt blieb stehen, entfernte sich ein Stück von ihrer Freundin und wandte sich zum Meer, um über die Straße von Dover hinauszusehen. Sie stützte sich mit verschränkten Armen auf die Mauer und hob ihr Gesicht in die salzige Luft. Der Wind zauste ihr Haar, und die roten Locken flatterten um ihr dreieckiges Gesicht. Sie lachte und legte eine Hand an den modischen Strohhut.

»Ich kann riechen, dass sich ein Gewitter zusammenbraut«, stellte sie fest.

Ihre Freundin, die neben ihr stehen geblieben war, schnupperte ebenfalls in den Wind. »Es sieht gar nicht nach einem Gewitter aus. Der Himmel ist blau, das Meer ist blau, und keine Wolke ist in Sicht.«

»Schau nach dort drüben.« Meg deutete in Richtung Horizont, wo der dunkle Schatten einer Wolkenbank zu erkennen war.

Die Herzogin von St. Jules schüttelte amüsiert den Kopf.
»Du hattest schon immer ein besonderes Talent für meteorologische Voraussagen.«

»Das liegt daran, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin, junge Dame«, gab Meg zurück und versuchte, den breiten Dialekt von Kent zu treffen. »Ich kann genauso vorhersagen, wann die Flut kommt.«

»Na, das kann sogar ich«, meinte ihre Freundin vorwurfsvoll und lugte hinab zum Strand und den Wellen, die unterhalb der Mauer über den Sand rollten. »Abgesehen davon braucht man dazu nur einen Blick zum Hafen zu werfen.«

Meg spähte zum Hafen von Folkstone hinüber, in dem eine kleine Flotte vor Anker lag. Das rege Treiben, das dort herrschte, war mühelos aus der Ferne zu erkennen. Matrosen und Träger hasteten hin und her und sprangen von den Schiffen ans Ufer, während alles für das Auslaufen bei der kommenden Flut vorbereitet wurde. Einige waren private Boote, andere kleine Handelsschiffe, und draußen vor der Hafenmauer lagen zwei Kriegsschiffe vor Anker, beides prächtige Fregatten. Ihr Blick wurde von einem kleineren Kriegsschiff angezogen, das innerhalb des Hafens vor Anker lag. Eine Reihe von Kanonen auf dem Oberdeck glänzte in der Nachmittagssonne.

Auch hier herrschte Aufbruchstimmung. Ein Ruderboot machte längsseits des Schiffes fest, ein Mann stieg aus dem Boot und kletterte eine Strickleiter hinauf, die an der Seite des Schiffes hing. Meg bewunderte seine Schnelligkeit und Grazie, als er sich in einer fließenden Bewegung über die Reling schwang. Sie beobachtete, wie der Mann weiter zum Oberdeck hinaufstieg, und obwohl er aus der Ferne nur eine winzige Gestalt war, fand Meg, dass er irgendwie bedeutend wirkte. Sie schüttelte den Kopf über diesen merkwürdigen Gedanken, dann wandte sie sich wieder ihrer Freundin zu. »Wo ist eigentlich Jack heute Nachmittag?«