Suchen und Finden
Service
Infos und Kontakt
… Vierundzwanzig (S. 290)
Sachs und Sellitto stiegen langsam die Stufen hinauf. Die Luft in dem dunklen Treppenhaus roch nach Bohnerwachs und Ölheizung. »Wie ist er reingekommen?«, grübelte Sachs.
»Dieser Kerl ist ein Geist. Wenn er will, kommt er überallhin.« Amelia sah nach oben. Sie hatten die Wohnung erreicht. Auf dem Namensschild stand Richter/Dobbs. Das wird kein Zuckerschlecken …
»Also los.«
Sachs öffnete die Tür und betrat Lucy Richters Wohnung. Drinnen stand eine muskulöse junge Frau in einem Jogginganzug und mit hochgestecktem Haar. Sie hatte mit einem uniformierten Beamten gesprochen und drehte sich nun um. Als sie Sachs und Sellitto sowie die goldenen Dienstmarken um ihre Hälse sah, verfinsterte sich ihre Miene.
»Sind Sie hier zuständig?«, fragte Lucy Richter verärgert, trat vor und baute sich direkt vor Lon Sellitto auf.
»Ich bin einer der Ermittler in diesem Fall.« Er nannte seinen Namen. Sachs ebenfalls.
Lucy Richter stemmte die Hände in die Seiten. »Was, zum Teufel, fällt Ihnen ein?«, schimpfte die Soldatin. »Sie wissen, dass irgendein Verrückter diese verdammten Uhren aufstellt und Leute umbringt. Und Sie verraten es niemandem? Ich habe nicht all die Monate im Kampfeinsatz in dieser beschissenen Wüste überlebt, um nach Hause zu kommen und von irgendeinem Arschloch ermordet zu werden, weil Sie sich nicht herablassen können, diese Information bekannt zu geben.«
Es dauerte eine Weile, bis sie sich beruhigt hatte. »Ma’am, er stellt diese Uhren nicht vorher auf, um sein Kommen anzukündigen«, erklärte Sachs. »Er war hier. In Ihrer Wohnung.
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.; Ersparnis im Vergleich zur Printversion









