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Erziehungsziele - Erziehungsmittel - Erziehungserfolg: Beiträge zu einem System der Erziehungswissenschaft
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Erziehungsziele - Erziehungsmittel - Erziehungserfolg: Beiträge zu einem System der Erziehungswissenschaft
Mit dieser Schrift bietet Brezinka Beiträge zu einem System der Erziehungswissenschaft mit seinem zentralen Inhalt: den Beziehungen zwischen den Zwecken und Mitteln. Die Fragen nach den Bedingungen des Erfolges bzw. Mißerfolges erzieherischer Handlungen und Einrichtungen stehen hierbei im Vordergrund.
Der Autor
WOLFGANG BREZINKA, geb. 9.6. 1928 in Berlin. Nach Lehrtätigkeit an den Universitäten Würzburg und Innsbruck derzeit Professor der Erziehungswissenschaft an der Universität Konstanz. Wichtigste Buchveröffentlichungen: Erziehung als Lebenshilfe. Eine Einführung in die pädagogische Situation. 8. Auflage, Wien 1971 (Österreichischer Bundesverlag), Metatheorie der Erziehung. 4. Auflage, München 1978 (Reinhardt), Die Pädagogik der Neuen Linken. Analyse und Kritik. 6. Auflage, München 1981 (Reinhardt), Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft. 4. Auflage, München 1981 (Reinhardt), Erziehungsziele-Erziehungsmittel-Erziehungserfolg. Beiträge zu einem System der Erziehungswissenschaft. 2. Auflage, München 1981 (Reinhardt), Erziehung in einer wertunsicheren Gesellschaft. München 1986 (Reinhardt).
Brezinka habilitierte sich 1954 an der Universität Innsbruck und lehrte an den Universitäten Würzburg, Innsbruck und Konstanz. Er gilt bei geisteswissenschaftlichen Pädagogen als führender Vertreter einer empirisch-analytischen Erziehungswissenschaft (obwohl er nie große empirische Forschungsprojekte vorgelegt hat) bzw. einer wissenschaftlichen Pädagogik. Brezinka zählte zu den bedeutendsten Erziehungswissenschaftern der Gegenwart.
In seiner Metatheorie der Erziehung begründet Brezinka die systematisch bedeutenden drei Klassen von Erziehungstheorien: Erziehungswissenschaft, Philosophie der Erziehung und Praktische Pädagogik.
Brezinka unternahm in diesem Zusammenhang auch den Versuch, Katholizismus und Kritischen Rationalismus bzw. Empirismus miteinander zu verschmelzen. Dieses Bemühen ist vor allem in seinen späteren Schriften zu erkennen. Inhaltlich soll die Erziehungswissenschaft katholisch ausgerichtet sein, in methodisch-methodologischer Hinsicht soll sie sich an einschlägigen Ideen von Karl R. Popper, Carl G. Hempel, Hans Albert und Wolfgang Stegmüller orientieren. Ob dieser Versuch gelungen ist (und überhaupt gelingen kann), ist in der Fachwelt umstritten.
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