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Erziehung und Pädagogik im Kulturwandel

Erziehung und Pädagogik im Kulturwandel

von: Wolfgang Brezinka

Ernst Reinhardt Verlag, 2003

ISBN: 9783497016280, 209 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,90 EUR

  • Duden. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden für das Studium und die Promotion
    Lernen zu lernen
    Allgemeine Psychologie - Eine Einführung
    Pädagogisches Grundwissen. Überblick - Kompendium - Studienbuch
    Lehrbuch Entwicklungspsychologie
    Bild / Medien / Wissen
    Für Prüfungen lernen. Strategien zur optimalen Prüfungsvorbereitung
    Erfolgreich Lernen
  • Studienbuch Pädagogische Kommunikation
    Lehrbuch der Medienpsychologie
    Pädagogisches Grundwissen
    Handwörterbuch Philosophie
    Was sind Kulturwissenschaften? 13 Antworten

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Erziehung und Pädagogik im Kulturwandel


 

In den modernen Gesellschaften vollzieht sich ein schneller Kulturwandel. Von ihm sind nicht nur Wissenschaften, Technik und Wirtschaft betroffen, sondern auch die normgebenden Kulturgüter wie Religion, Weltanschauung, Geschichtsbild, Moral, Recht, Sitte und Kunst. Die damit verbundene Orientierungsunsicherheit ist eine Herausforderung an die Erziehung. Was kann in dieser Lage getan werden, um negativen Folgen zu begegnen und Chancen zu nutzen? Das ist das Thema dieses Buches. Es bietet realistische Orientierungshilfen für Lebensführung, Erziehung und Bildungspolitik. Dazu gehört auch Kritik an Irrwegen der Erziehungswissenschaft und die Rehabilitierung einer Praktischen Pädagogik, die für Eltern, Lehrer und andere Erzieher brauchbar ist.

Der Autor

Brezinka habilitierte sich 1954 an der Universität Innsbruck und lehrte an den Universitäten Würzburg, Innsbruck und Konstanz. Er gilt bei geisteswissenschaftlichen Pädagogen als führender Vertreter einer empirisch-analytischen Erziehungswissenschaft (obwohl er nie große empirische Forschungsprojekte vorgelegt hat) bzw. einer wissenschaftlichen Pädagogik. Brezinka zählte zu den bedeutendsten Erziehungswissenschaftern der Gegenwart.

In seiner Metatheorie der Erziehung begründet Brezinka die systematisch bedeutenden drei Klassen von Erziehungstheorien: Erziehungswissenschaft, Philosophie der Erziehung und Praktische Pädagogik.

Brezinka unternahm in diesem Zusammenhang auch den Versuch, Katholizismus und Kritischen Rationalismus bzw. Empirismus miteinander zu verschmelzen. Dieses Bemühen ist vor allem in seinen späteren Schriften zu erkennen. Inhaltlich soll die Erziehungswissenschaft katholisch ausgerichtet sein, in methodisch-methodologischer Hinsicht soll sie sich an einschlägigen Ideen von Karl R. Popper, Carl G. Hempel, Hans Albert und Wolfgang Stegmüller orientieren. Ob dieser Versuch gelungen ist (und überhaupt gelingen kann), ist in der Fachwelt umstritten.

Der Autor

WOLFGANG BREZINKA, geb. 9.6. 1928 in Berlin. Nach Lehrtätigkeit an den Universitäten Würzburg und Innsbruck derzeit Professor der Erziehungswissenschaft an der Universität Konstanz. Wichtigste Buchveröffentlichungen: Erziehung als Lebenshilfe. Eine Einführung in die pädagogische Situation. 8. Auflage, Wien 1971 (Österreichischer Bundesverlag), Metatheorie der Erziehung. 4. Auflage, München 1978 (Reinhardt), Die Pädagogik der Neuen Linken. Analyse und Kritik. 6. Auflage, München 1981 (Reinhardt), Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft. 4. Auflage, München 1981 (Reinhardt), Erziehungsziele-Erziehungsmittel-Erziehungserfolg. Beiträge zu einem System der Erziehungswissenschaft. 2. Auflage, München 1981 (Reinhardt), Erziehung in einer wertunsicheren Gesellschaft. München 1986 (Reinhardt).