freeBook
 
 

Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

Alan Greenspan: Mein Leben für die Wirtschaft (Autobiografie)

Alan Greenspan: Mein Leben für die Wirtschaft (Autobiografie)

von: Alan Greenspan

Campus Verlag, 2007

ISBN: 9783593403762, 629 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 20,99 EUR

Ersparnis: 3,91 EUR

  • Projektmanagement mit Excel
    Excel für’s Büro
    PowerPoint für's Büro, Schule und Studium
    Reich nach Plan - Wie Sie aus Ihrem Einkommen ein Vermögen machen
    Augenlaser
    Das Vitamin, das die Gesundheit organisiert: Vitamin C und Coenzym Q 10
    Microsoft Office Word 2003 magnum
    PowerPoint 2003
  • Autonomie im Alter - Leben und Altwerden im Pflegeheim
    Outlook 2003 - Sicher kommunizieren, perfekt organisieren
    Excel 2003 - M+T Easy
    Pflegekonzepte nach Monika Krohwinkel
    Beschwerdemanagement in der Altenpflege
    Primary Nursing in der stationären Altenpflege

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Alan Greenspan: Mein Leben für die Wirtschaft (Autobiografie)


 

Kapitel 10
Abschwung
(S. 239)

Mein erste Begegnung mit dem neu gewählten Präsidenten George W. Bush fand am 18. Dezember 2000 statt, nicht einmal eine Woche nachdem der Oberste Gerichtshof ihn zum Wahlsieger erklärt hatte. Wir trafen uns im Hotel Madison, etwa fünf Straßenzüge vom Weißen Haus entfernt, wo er und sein Team ihr Hauptquartier aufgeschlagen hatten. Wir hatten uns im Laufe der Jahre ein paar Mal gesehen, aber uns nur einmal bei einem Festakt im Frühsommer des Jahres unterhalten. An unserem Frühstück im Madison-Hotel nahmen auch Bushs zukünftiger Vizepräsident Cheney, sein Stabschef Andy Card und eine Reihe von Mitarbeitern teil. Mir kam die Situation vertraut vor: Ich hatte fünf neuen Präsidenten einen Lagebericht über die Wirtschaft gegeben, darunter auch dem Vater des künftigen Präsidenten.

An diesem Morgen musste ich berichten, dass die kurzfristigen Aussichten nicht sehr gut waren. Zum ersten Mal seit langer Zeit sahen wir uns der sehr realen Möglichkeit einer Rezession gegenüber. Das Platzen der Dotcom-Blase war das große finanzielle Drama der vergangenen Monate gewesen. Der Technologieindex NASDAQ hatte seit März erschreckende 50 Prozent seines Wertes verloren. Der Gesamtmarkt war weniger betroffen gewesen: Der S&P 500 war um 14 Prozent gesunken und der Dow Jones um 3 Prozent. Das war zwar wenig im Vergleich zu dem Wohlstand, den der Bullenmarkt geschaffen hatte, doch der Rückgang war erheblich, die Aussichten an der Wall Street waren trübe und die Stimmung der Öffentlichkeit gedämpft.

Größeren Anlass zur Sorge bot der Zustand der Gesamtwirtschaft. Lange Zeit hatte es so ausgehen, als handelte es sich um eine milde zyklische Konjunkturabschwächung, wie sie zu erwarten war, wenn sich Unternehmen und Konsumenten an die Auswirkungen der langen Boom- Phase, die großen technologischen Veränderungen und das Platzen der Spekulationsblase anpassten. Um diesen Anpassungsprozess zu erleichtern, hatte die Notenbank zwischen Juli 1999 und Juni 2000 die Zinsen erhöht, in der Hoffnung, auf diese Weise eine weitere weiche Landung zu ermöglichen.