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Google Web Toolkit - Ajax-Applikationen mit Java

Google Web Toolkit - Ajax-Applikationen mit Java

von: Ralph Steyer

entwickler.press, 2007

ISBN: 9783939084211, 320 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 20,00 EUR

Ersparnis: 9,90 EUR

  • Access 2007
    Hibernate - Standardisierte Persistenz
    Fotografie im Regen
    Microsoft Office Access 2007-Programmierung - Das Handbuch
    Computer-Forensik - Systemeinbrüche erkennen, ermitteln, aufklären
    Einführung in XHTML CSS und Webdesign - Standardkonforme, moderne und barrierefreie Websites erstellen
    Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren
    Access 2007 Kompendium
  • Java Server Faces - Ein Arbeitsbuch für die Praxis
    Das Google Web Toolkit. schnell + kompakt
    Java EE 5
    Digitalfotografie für Fortgeschrittene - Fotografieren wie ein Profi, Bildbearbeitung am Computer
    Microsoft Office Project 2007 - Das Handbuch

     

     

     

     

 

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Google Web Toolkit - Ajax-Applikationen mit Java


 

4 Die GWT-Module und die Architektur (S. 65-66)

Wenn man den ersten Kontakt mit dem GWT hinter sich hat, sind ein paar vertiefende Blicke auf die interne Arbeitsweise des GWT sicher äußerst sinnvoll. Und das bedeutet zwangsläufig, dass man mit der Architektur des GWT und den so genannten Modulen konfrontiert wird.

Im Rahmen des GWT arbeiten zur Erstellungszeit einer Applikation im Hosted-Modus des Java-Umfelds zahlreiche Ressourcen zusammen. Aus diesen einzelnen Ressourcen wird dann bei der Übersetzung die endgültige Applikation für den Client als auch bei Bedarf für den Server erstellt. Diese kann (und wird) selbst wiederum auch aus verschiedenen Ressourcen (Style Sheets, JavaScript-Dateien, HTML-Dateien, Servlets etc.) bestehen. Diese endgültigen Ressourcen – ich möchte sie als „Web-Ressourcen" bezeichnen – können teilweise identisch mit den Ressourcen im Erstellungsmodus sein, werden sich aber auch von diesen unterscheiden. Das ist zwangsläufig, denn insbesondere werden die clientseitigen Java-Ressourcen ja in HTML und JavaScript übersetzt. Das „Klebemittel", mit dem zur Erstellungszeit die einzelnen Ressourcen verbunden werden, ist XML. Daraus bestehen die GWT-Module. In diesem Kapitel ist es nun ebenfalls an der Zeit, einen ersten vertiefenden Blick auf die wesentliche Struktur des GWT – die genaue Architektur mit den verfügbaren Paketen – zu werfen, die in den Java-Archiven des GWT verborgen ist. Und damit wollen wir jetzt beginnen.

4.1 Die GWT-Architektur

Das GWT besteht aus vier Hauptkomponenten. Zuerst einmal gibt es den schon an verschiedenen Stellen angesprochenen Java-to-JavaScript-Compiler – das Herz des GWTKonzepts. Dazu kommt der ebenfalls schon erwähnte „hosted" Web Browser. Darüber hinaus gibt es noch zwei zentrale Java-Klassenbibliotheken.

4.1.1 Die JRE-Emulationsbibliothek

Die JRE-Emulationsbibliothek stellt JavaScript-Implementierungen der meistgenutzten Klassen aus der Java-Standardklassenbibliothek zur Verfügung, soweit das mit Java- Script überhaupt möglich und für eine Webapplikation sinnvoll ist. Diese umfasst die meisten Klassen des Pakets java.lang und einen Teil der Klassen in dem Paket java.util. Der Rest der Java-Standardklassenbibliothek wird – bis auf eine Schnittstelle aus java.io – in der vorliegenden Version des GWT nicht nativ unterstützt. Aber dies erscheint nur auf den ersten Blick als wirkliche Einschränkung. Die Funktionalität dieser API-Bestandteile ist im Webbetrieb nicht unbedingt notwendig oder sinnvoll.

Die GWT-Emulation von java.lang Bei dem Paket java.lang handelt es sich bekanntlich um das Kernpaket der gesamten Java-Umgebung. Diese Funktionalität muss dementsprechend zwingend abgebildet werden.

In der Emulation des GWT finden Sie in der aktuell diesen Buch zugrunde liegenden Version Umsetzungen für die Klassen ArrayStoreException, AssertionError, Boolean, Byte, Character, Class, ClassCastException, Double, Error, Exception, Float, IllegalArgument- Exception, IllegalStateException, IndexOutOfBoundsException, Integer, Long, Math, NegativeArraySizeException, NullPointerException, Number, NumberFormatException, Object, RuntimeException, Short, String, StringBuffer, StringIndexOutOfBoundsException, System, Throwable und UnsupportedOperationException.

Wenn Sie diese Aufstellung der emulierten Klassen mit sämtlichen in java.lang tatsächlich enthaltenen Klassen vergleichen, sehen Sie, dass es sich bei den emulierten Klassen im GWT nur um eine Teilmenge handelt, die aber die wesentlichen Dinge abdeckt. Zusätzlich werden in der Emulation die Schnittstellen CharSequence, Cloneable und Comparable bereitgestellt. Hier fehlt aktuell nur die Schnittstelle Runnable.