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1000 Recipes To Try Before You Die - Rezepte aus der ganzen Welt

von: Ingeborg Pils, Stefan Pallmer

h.f.ullmann, 2014

ISBN: 9783848006977 , 2048 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 9,99 EUR

Exemplaranzahl:


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1000 Recipes To Try Before You Die - Rezepte aus der ganzen Welt


 

Belgien

Die alte Universitätsstadt Lüttich, Geburtsort Karls des Großen, liegt im französischsprachigen Teil Belgiens, in der Wallonie. Hier spürt man nicht nur in der Küche, sondern auch in der Lebensart den Einfluss des großen Nachbarn.

Lütticher Prinzessbohnensalat mit Speckstreifen

Zutaten für 4 Personen:

4 mittelgroße vorwiegend festkochende Kartoffeln

Salz

400 g Prinzessbohnen

2 Zweige Bohnenkraut

frisch gemahlener Pfeffer

150 g Ardenner Schinken

2 Schalotten

1 EL Petersilie, fein gehackt

1–2 EL milder Weinessig

75 ml kräftige Fleischbrühe

2 EL Walnussöl

Zubereitung: ca. 50 Minuten

1. Die Kartoffeln waschen und in leicht gesalzenem Wasser ca. 30 Minuten garen. Abgießen und etwas abkühlen lassen.

2. Die Bohnen putzen und mit dem Bohnenkraut in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten garen. Inzwischen eine Schüssel mit Eiswasser vorbereiten. Bohnen mit einem Schaumlöffel aus dem kochenden Wasser heben und sofort ins Eiswasser geben. Erkalten lassen, abgießen und gut abtropfen lassen.

3. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. 4 Teller mit den Kartoffelscheiben auslegen. Bohnen jeweils in der Mitte anrichten und mit Pfeffer würzen.

4. Den Schinken in schmale Streifen, die Schalotten in feine Würfel schneiden. Schinken in einer trockenen Pfanne knusprig ausbraten. Dann die Schalotten und die Petersilie hinzufügen und kurz anschwitzen. Mit dem Essig und der Brühe ablöschen und etwas abkühlen lassen. Das Öl unterschlagen und das Dressing über die Bohnen gießen. Vor dem Servieren 10 Minuten ziehen lassen.

Belgien

Die belgische Küche zeichnet sich durch Frische und Bodenständigkeit aus. Sowohl in den hochdekorierten Feinschmeckertempeln als auch bei der bürgerlichen Hausmannskost legt man großen Wert auf die Qualität der Produkte.

Kempener Kraftbrühe mit weißen Bohnen und Croûtons

Zutaten für 4 Personen:

500 g frische weiße Bohnen

2 l Fleischbrühe

2 Zweige Salbei

2 Zweige Bohnenkraut

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

2 Möhren

2 Stangen Lauch

3 EL Butter

200 ml Milch

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

4 Scheiben Weißbrot vom Vortag

100 g magerer Räucherspeck

1 EL fein gehackte Petersilie

Zubereitung: ca. 30 Minuten

Garen: ca. 90 Minuten

1. Die Bohnen kalt abbrausen, in einen Topf geben und mit der Fleischbrühe und den Kräutern ca. 1 Stunde köcheln lassen.

2. Die Zwiebeln, den Knoblauch, die Möhren und den Lauch schälen bzw. putzen und in Würfel schneiden. Alles in 1 Esslöffel Butter anschwitzen, dann unter die Bohnensuppe mischen und weitere 30 Minuten köcheln lassen.

3. Die Kräuter entfernen und die Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Die Milch einmal aufkochen und in die Suppe rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Das Weißbrot ohne Rinde in kleine Würfel schneiden. Die restliche Butter zerlassen und die Brotwürfel darin goldbraun anbraten.

5. Den Räucherspeck in dünne Streifen schneiden und in einer trockenen Pfanne knusprig ausbraten. Suppe in vorgewärmte Teller verteilen, mit den Croûtons, den Speckstreifen und der Petersilie garnieren.

Belgien

Vor etwa 200 Jahren entdeckte ein Brüsseler Gärtner in einer dunklen Kellerecke des Botanischen Gartens Zichorienwurzeln, die zu treiben begonnen hatten. Sie waren das Ausgangsprodukt für den heute in aller Welt beliebten Chicorée.

Überbackener Chicorée mit Schinken in Käsesauce

Zutaten für 4 Personen:

3 EL Butter und

Butter für die Form

40 g Mehl

½ l Milch

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

1 Msp. Curry

4 Chicorée-Stauden

1 TL Zitronensaft

4 Scheiben gekochter Schinken

100 g geriebener Edamer

1 Eigelb

1 EL süße Sahne

Zubereitung: ca. 35 Minuten

Gratinieren: ca. 15 Minuten

1. Für die Käsesauce 2 Esslöffel Butter schmelzen, das Mehl einstreuen und hell anschwitzen. Milch angießen und die Sauce unter Rühren zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und Curry würzen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

2. Inzwischen den Chicorée waschen und das bittere Strunkende keilförmig herausschneiden. In kochendes, leicht gesalzenes Wasser legen, den Zitronensaft hinzufügen und den Chicorée 8–10 Minuten kochen. Chicorée aus dem Wasser heben und gut abtropfen lassen.

3. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Chicoréestauden mit Schinken umwickeln und nebeneinander in eine gebutterte Auflaufform legen.

4. Die Hälfte des Käses in die Sauce rühren und darin schmelzen, dann vom Herd nehmen. Das Eigelb mit der Sahne verquirlen und unter die Sauce rühren.

5. Die Käsesauce über den Chicorée verteilen, mit dem restlichen Käse bestreuen und die übrige Butter in Flöckchen daraufsetzen. Im heißen Ofen ca. 15 Minuten goldbraun überbacken.

Belgien

Als im 17. Jahrhundert in einem besonders kalten Winter die wallonischen Flüsse und Seen zufroren, kam ein Gastwirt auf die Idee, statt kleiner Fischchen dicke Kartoffelstäbchen in Fischform zu frittieren. Bald eroberten sie die ganze Welt.

Echte belgische Fritten mit hausgemachter Mayonnaise

Zutaten für 4 Personen:

1,5 kg große festkochende Kartoffeln

2 Eigelb

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

300 ml Maiskeimöl

1–2 TL Zitronensaft

Pflanzenöl zum Frittieren

Zubereitung: ca. 40 Minuten

1. Die Kartoffeln schälen und zuerst in ca. 1 cm dicke Scheiben, dann in 1 cm breite Streifen schneiden. Unter fließendem kalten Wasser gründlich abspülen, um die Kartoffelstärke zu entfernen. Anschließend mit Küchenpapier gründlich abtrocknen.

2. Für die Mayonnaise das Eigelb mit 1 Prise Salz und etwas Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen so lange schlagen, bis es heller wird. Das Maiskeimöl unter ständigem Schlagen in dünnem Strahl hinzufügen. Zuletzt den Zitronensaft unterrühren. Falls die Mayonnaise zu dick ist, mit 1–2 Esslöffeln lauwarmem Wasser verdünnen.

3. Das Frittieröl auf 160 Grad erhitzen. Die Fritten portionsweise hineingeben und hellgelb ausbacken. Dann mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4. Frittieröl auf 180 Grad erhitzen und die Fritten portionsweise goldbraun backen. Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und leicht salzen. Mit der Mayonnaise servieren.

Belgien

Muscheln mit Fritten lassen die Herzen fast aller Belgier höher schlagen. Wer die ungewöhnliche Kombination einmal probiert hat, versteht diese Leidenschaft. Ganz stilecht isst man die Fritten mit Hilfe einer leeren Muschelschale.

Gedämpfte Miesmuscheln flämische Art mit Petersilienbutter

Zutaten für 4 Personen:

2 kg Miesmuscheln

2 Zwiebeln

2 Stangen Sellerie

1 Petersilienwurzel

2 Bund glatte Petersilie

150 g Butter

1 l Weißwein

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung: ca. 30 Minuten

1. Die Muscheln mehrmals unter kaltem Wasser waschen, abbürsten und den Bart entfernen. Beschädigte oder offene Muscheln wegwerfen.

2. Die Zwiebeln, die Selleriestangen und die Petersilienwurzel in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie kalt abbrausen, trockenschütteln und ohne die groben Stiele fein hacken.

3. In einem großen Topf 2 Esslöffel Butter zerlassen und das Gemüse darin andünsten. Dann die Muscheln dazugeben und bei geschlossenem Deckel 2 Minuten garen. Mit Weißwein ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Muscheln im geschlossenen Topf 5 Minuten bei mittlerer Hitze garen, dabei den Topf gelegentlich rütteln.

4. Muscheln aus dem Sud heben und alle geschlossenen Muscheln aussortieren und wegwerfen. Den Sud durch ein feines Haarsieb abgießen.

5. Die restliche Butter in einer großen Pfanne schmelzen und die Petersilie hinzufügen. Muscheln und einige Esslöffel des Suds dazugeben. Vorsichtig unterheben und in der Pfanne servieren.

Belgien

Waterzooi, „Wassersuppe“, war ursprünglich eine einfache Suppe aus Nordseefischen und Muscheln. Heute ist sie das zweite belgische Nationalgericht, das oft...