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Adobe Photoshop CS3 fortgeschrittene Techniken

Adobe Photoshop CS3 fortgeschrittene Techniken

von: Thomas Bredenfeld

Galileo Press, 2007

ISBN: 9783836210089, 765 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 54,90 EUR

Ersparnis: 5,00 EUR

  • Einfach aufgeräumt! - In 24 Stunden mit der Simplify-Methode das Chaos besiegen
    Adobe Photoshop CS3 - Das Praxisbuch zum Lernen und Nachschlagen
    Canon EOS 450D. Das Kamerahandbuch - Der praxisorientierte Leitfaden zum erfolgreichen Einsatz Ihrer Kamera
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    Fotoworkshops Natur & Wildlife - Inklusive Nachbearbeitung in Photoshop
    Simplify your life

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Adobe Photoshop CS3 fortgeschrittene Techniken


 

5 Schwarzweiß, Duplex und Schmuckfarben (S. 176-177)

Das Thema Farbe taucht bei der Arbeit mit Photoshop an verschiedenen Stellen auf. Statt es in einem Block theoretisch abzuhandeln, um dann bei den einzelnen Anwendungen darauf zu verweisen, soll in diesem Buch alles Wichtige zu diesem Thema anwendungsspezi. sch besprochen werden.

Farbe spielt in drei großen Bereichen eine wichtige Rolle:
Farbkorrektur (Kapitel 6)
Farbmanagement (Kapitel 7)
Druckausgabe (Kapitel 12)

Auf die wichtigsten Grundlagen soll aber bereits an dieser Stelle eingegangen werden.

5.1 Grundlagen: RGB, CMYK und LAB
5.1.1 RGB


Technisch gesehen arbeiten Bildschirme, Scanner und Digitalkameras mit den drei Grundfarben des additiven Farbsystems.

Beim Auge gibt es bei den Farbrezeptoren (Zäpfchen) drei Typen jeweils für Rot, Grün und Blau, wenn auch in ungleicher Emp- . ndlichkeit: Das Auge nimmt grün dominant wahr. Im technischen Bereich sind die drei Grundfarben gleichberechtigt.

Die Gesamtheit der vom Auge unterscheidbaren Farbnuancen lässt sich mit 256 Farben pro Grundfarbe ausreichend darstellen. Da 256, also 28, einem Byte der »Computersprache« entspricht und sich alle wahrnehmbaren Farben mit 3 Byte darstellen lassen, ist diese digitale Verarbeitung von Farbe der Standard. So kann man verallgemeinernd sagen, dass praktisch alles, was im Computer und um ihn herum Bilddaten verarbeitet, deshalb auf der Basis von RGB funktioniert. ,

5.1.2 CMYK

Anders als bei RGB, das auf der additiven Mischung von Lichtfarben basiert, wird bei CMYK auftreffendes Licht durch Deckung der hellen (Papier-)Ober. äche weggenommen. Dabei ». ltern« die drei Buntfarben Cyan, Magenta, Gelb die entsprechenden Anteile des Lichts beim Auftreffen auf die Ober. äche heraus. Weil alle drei zusammen das nur in der Theorie komplett können, braucht man zusätzlich Schwarz (Key), um eine vollständige Deckung zu erreichen.

Subtraktive Farbmischung
Man bezeichnet das Ganze deshalb auch als subtraktive Farbmischung, was übrigens dazu führt, dass eine ganze Reihe von Reglern in den Einstelldialogen im Gegensatz zu RGB genau umgekehrt funktionieren: Bei RGB wird eine Farbe von 0 bis 255 heller, bei CMYK steigt der Auftrag einer Farbe von 0 bis 100 %, sie wird also dunkler. Wenn bei einem Bild von vornherein klar ist, dass es später gedruckt werden soll, liegt es eigentlich nahe, gleich mit den Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zu arbeiten. Da aber der Umfang der darstellbaren Farben bei CMYK wesentlich kleiner ist als bei RGB, sind die Bearbeitungsmöglichkeiten auch teilweise sehr beschränkt.

Manches, vor allem einige Filter, funktioniert in Photoshop im CMYK-Modus überhaupt nicht. Trotz dieser Einschränkungen ist die Bearbeitung eines Bildes im CMYK-Modus durchaus sinnvoll, z. B. wenn Scans schon in CMYK angeliefert werden. Da wir hier bereits im Zielfarbraum für den Druck sind, ist es oft nicht sinnvoll, ein solches Bild für die Bearbeitung z. B. nach RGB und danach wieder retour zu konvertieren.

5.1.3 LAB

Von den drei grundlegenden Farbmodellen RGB, CMYK und LAB entspricht Letzteres dem menschlichen Sehen, weil die Luminanz -Komponente L strikt von den Farbkomponenten A und B getrennt behandelt wird, wie es auch das Auge mit den Stäbchen (Luminanz, Helligkeit) und den Zäpfchen (Chrominanz , Farbe) tut.