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Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Der Materialismusstreit: Bd. 1

Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Der Materialismusstreit: Bd. 1

von: Kurt Bayertz, Walter Jaeschke, Myriam Gerhard

Felix Meiner Verlag GmbH, 2007

ISBN: 9783787317776, 337 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 40,00 EUR

Ersparnis: 8,00 EUR

  • Das Gilgamesch-Epos - Der älteste überlieferte Mythos der Geschichte
    Der Begriff der Klugheit bei Aristoteles
    Meister Eckhart - Texte und Kommentar von Gerhard Wehr
    Philosophische Bibliothek, Bd.505, Kritik der reinen Vernunft.
    Deutsche Geschichte - Das Alte Reich 962-1806
    Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert: Band 2: Der Darwinismus-Streit
    Deutsche Geschichte - Von 1806 bis heute
    Dokumente der Freiheit
  • Die wichtigsten Biologen
    Die Freimaurer - Geschichte, Mythos und Symbole
    Die großen Revolutionen der Welt
    Römische Geschichte - Von der Gründung der Stadt an
    Atheistischer Glaube - Eine Lebensphilosophie ohne Gott
    Trost der Philosophie
    Der Erste Weltkrieg - in globaler Perspektive
    Der Kolonialismus - Geschichte der europäischen Expansion
 

Mehr zum Inhalt

Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Der Materialismusstreit: Bd. 1


 

Der Band zum Materialismus-Streit eröffnet eine Reihe von insgesamt drei Bänden, in denen das spannungsreiche und wechselvolle Verhältnis von Philosophie, Naturwissenschaft, Religion und Weltanschauung im 19. Jahrhundert aus interdisziplinärer Perspektive untersucht wird. Die beiden Folgebände werden den Darwinismus-Streit und den Ignorabimus-Streit thematisieren.

Daß die Naturwissenschaften kein eng begrenztes Feld des Wissens darstellen, sondern eine das gesamte materielle wie auch geistige Leben der Gesellschaft durchdringende Macht, bedarf heute kaum noch der Erwähnung. Offensichtlich ist auch, daß diese Durchdringung ein oft schmerzlicher, von heftigen Auseinandersetzungen begleiteter Prozeß war.

Obwohl dieser Prozeß bereits früher begann, nahm er im 19. Jahrhundert insofern eine entscheidende Wendung, als sich die Naturwissenschaft hier vehement als dritte Kraft neben ihren beiden wichtigsten weltanschaulichen Konkurrenten (Philosophie und Religion) etablierte&nbsp, und dieseim Bewußtsein vieler Zeitgenossen sogar überflügelte. Gerade darum ist es dringend geboten, die heute vorherrschende Meinung, die Naturwissenschaften seien geeignet, Weltanschauungen zu begründen, kritisch zu reflektieren.