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Enterprise PHP5 - Serviceorientierte und webbasierte Anwendungen für den Unternehmenseinsatz

von: Johann-Peter Hartmann, Björn Schotte

Carl Hanser Fachbuchverlag, 2008

ISBN: 9783446410114, 263 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 39,90 EUR

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    ISA Server 2004 - Das Handbuch für Installation und Administration

     

     

     

     

     

 

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Enterprise PHP5 - Serviceorientierte und webbasierte Anwendungen für den Unternehmenseinsatz


 

3 Web 2.0 – Praxis (S. 53-54)

In diesem Kapitel wird die praktische Seite von Web 2.0-Anwendungen betrachtet. Zunächst wird die veränderte Client-Server-Struktur bei dieser „neuen" Art von webbasierten Anwendungen behandelt. Sowohl auf dem Client (im Browser) als auch auf der Serverseite ergeben sich Veränderungen durch höhere Interaktivität und erhöhte Anzahl von HTTPRequests, die jedoch in der Menge der zu übertragenden Daten kleiner geworden sind. Im zweiten Abschnitt werden einige am Markt verfügbare Frameworks und APIs betrachtet. Es wird jeweils aufgezeigt, wer sie erstellt hat und weiterentwickelt, unter welchen Lizenzbedingungen sie benutzt werden können und was ihre individuellen Vor- und Nachteile sind.

Der dritte, sehr umfangreiche Abschnitt listet einige GUI-Elemente auf. Es werden sowohl klassische, schon länger vorhandene GUI-Elemente aus dem Webbereich betrachtet, die durch die sog. Web 2.0-Technologie aber teils sehr stark aufgewertet wurden, als auch neue, bislang im Webbereich nicht benutzte GUI-Elemente eingeführt. Die Nutzung aller Elemente wird anhand der im zweiten Abschnitt aufgeführten Frameworks betrachtet. Im letzten Abschnitt wird als praktisches Beispiel eine Mashup-Anwendung auf Basis von PHP erstellt, die diverse GUI-Elemente sowie die Dienste von verschiedenen Internet- Diensten zusammen- und dem Benutzer zur Verfügung stellt.

3.1 Veränderte Architektur

Bisherige, klassische Webanwendungen bestanden für gewöhnlich aus einer Vielzahl von (großvolumigen) Server-Requests. Bei jedem wurde stets die komplette HTML-Seite an den Browser übertragen, der die gesamte Seite gerendert und dargestellt hat. Der Benutzer hat für gewöhnlich auf einen Hyperlink geklickt, um zur nächsten Seite zu gelangen, oder einen Submit-Button in einem HTML-Formular geklickt, um damit meist auch gleich Eingaben an den Server zu schicken. Der Server hat diese Eingaben zumeist in einer Daten bank gespeichert, eine neue HTML-Seite erzeugt und wiederum die gesamte HTML-Seite an den Client übertragen.

Es gab auch schon früher Ausnahmen von diesem starren, einfachen Schema, das stets relativ große Datenübertragungen mit sich brachte. Durch Frames und Inline-Frames wurden auch früher schon nur Teile einer Webseite ausgetauscht oder verändert. Im Web 2.0 wurde nun begonnen, beliebige Einzelheiten auf einer Webseite hinzuzufügen, zu verändern oder zu entfernen. Dabei können durch Ajax-Calls nur kleinste Datenmengen zwischen Client und Server übertragen werden – genau die Daten, die nach erfolgreicher Übertragung auf dem Client zusätzlich erscheinen. Der gesamte Rest der Seite wird nicht neu geladen und auch nicht neu gerendert, was zu großen Geschwindigkeitsvorteilen führt.

3.1.1 DOM-Veränderungen

Das DOM (Document Object Model) ist eine plattform- und sprachunabhängige Schnittstelle, die dynamische Veränderungen eines Dokuments erlaubt. Es ist seit Ende der 90er- Jahre ein Standard des W3C und wird von allen gängigen Browsern unterstützt [W3c]. Auf dem Client ist es mithilfe von JavaScript-Funktionen möglich, einzelne Details des DOM zu verändern. Diese Veränderungen beinhalten sowohl das Hinzufügen, das Entfernen als auch das Verändern von vorhandenen Knoten innerhalb des DOM.