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Die immaterielle Stadt (Band Nummer 2437)

Die immaterielle Stadt (Band Nummer 2437)

von: Uwe Anton

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perh2437ebook, 50 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Schiff aus der Ewigkeit: Sie betreten den Obelisk-Raumer – ein Blick in eine andere Welt (Band Nummer 2454)
    Attacke der Cypron (Band Nummer 2431)
    Geschöpf des Chaos: Ein Dual steht am Scheideweg – seine Entscheidung betrifft die Zukunft (Band Nummer 2445)
    Das Stardust-System (Band Nummer 2438)
    Vor der Finalen Schlacht: Tarquinas Untergang steht bevor – die Flotte der Feiglinge bricht auf (Band Nummer 2444)
    Menschen für Stardust (Band Nummer 2439)
    Die Negane Stadt: In der Proto-Negasphäre - der Chaotarch wird erwartet (Band Nummer 2446)
    Die letzten vierzig (Band Nummer 2441)
  • Warten auf Xrayn Einsatz für Generalin Kamuko – die Stunde der Mutanten (Band Nummer 2447)
    Armee der Schatten (Band Nummer 2440)
    In der Steilen Stadt: Intrigenspiel auf Evolux – das Diebeskommando kämpft sich durch (Band Nummer 2453)
    Stützpunkt im Chaos (Band Nummer 2442)
    Operation Kobaldblau: Ein Diebeskommando in Aktion – Mondra Diamond verfolgt einen heiklen Plan (Band Nummer 2452)
    ESCHERS Plan: Die Giganten treffen sich – und Savoire muss sich entscheiden (Band Nummer 2443)
    Sieg der Moral: Perry Rhodan macht eine Entdeckung – die Karten werden neu gemischt (Band Nummer 2455)
    Akademie der Mikro-Bestien (Band Nummer 2456)
 

Mehr zum Inhalt

Die immaterielle Stadt (Band Nummer 2437)


 

3. Stardust-System (S. 16-17)

Was hat Lotho Keraete wirklich vor?, fragte sich Bull, während die SK-PRAE-011 sich durch die Stürme über Katarakts Ozean kämpfte. Betreibt er eine Totalräumung des Solsystems?

Nein, das widersprach eigentlich jeder Logik. Es durften nur so viele Terraner durch die Teletrans-Weiche fliehen, dass der Schirm hielt. Aber dann wäre diese Offerte ein durchsichtiges Heuschrecken-Angebot von ES.

Wollte die Superintelligenz sich mal wieder die Rosinen klauen?

Und erst die praktischen Schwierigkeiten, die sie bewältigen mussten. Homer G. Adams hätte Lotho Keraete sicher vorrechnen können, dass die auswanderungswilligen Menschen gar nicht so viel mitnehmen konnten, um überhaupt zu überleben – Material, Rohstoffe, Fertigprodukte, Fabriken, Energie, Lebensmittel ...

Wie groß sollte die Transportkapazität denn sein? Die Terraner im Stardust-Sys-tem würden – wie es aus der galaktischen Geschichte von anderen Völkern bekannt war – vermutlich in primitive Zustände zurückfallen oder degenerieren.

Und in letzter Konsequenz hieß die Aufgabe Terras ja auch: Die Menschen der anderen Planeten der Milchstraße verlören den mentalen Haltepunkt für ihren Widerstand! Doch nicht nur sie, sogar andere Völker mit ihnen ...

Er bezweifelte stärker denn je, dass Lotho Keraete ihnen die volle Wahrheit gesagt hatte. Das weich gespülte, so wunderbare neue Terrania, das er in seiner ersten Vision gesehen hatte, machte ihn höchst misstrauisch. Entweder, ES wollte die Menschen einlullen und mit den zahlreichen Stardust-Symbolen tatsächlich in dieses System locken, aber es gab auch noch ganz andere Möglichkeiten.

Er musste an die Vergangenheit denken, in der die Superintelligenz mitunter ganz ähnliche Spielchen getrieben hatte. Vielleicht galt es zum wiederholten Mal, ein Rätsel zu lösen. Womöglich steckte ES in Schwierigkeiten, konnte aber – aus welchen Gründen auch immer – keine besseren Anhaltspunkte liefern. Falls diese Visionen wirklich nur zeigen sollten, was passieren würde oder könnte, hatte ES nur eine verdammt schlechte Aufführung zustande gebracht.

Sollte er, Bull, jetzt tatsächlich alle zurückbleibenden Terraner und die Wiege der Menschheit, alle Kolonien, Verbündete, assoziierten Welten, das ganze Galaktikum, Hangay, Andromeda und den ganzen Rest einfach im Stich lassen und in eine schöne neue Welt ziehen?

Das konnte, das wollte Bull einfach nicht glauben.

Die abstrusesten Ideen stürmten auf ihn ein. Vielleicht hatte Lotho Keraete bewusst gelogen. Vielleicht traten die Strangeness-Effekte bei der Passage durch die Teletrans- Weiche doch auf, weil die Fernen Stätten in einem anderen, allerdings sehr ähnlichen Universum lagen. Vielleicht war Keraetes Gerede von den leichten Effekten, die durch die große Entfernung bedingt sind, nur ein Ablenkungsmanöver.

Vielleicht hatte ES in Wahrheit ganz andere Pläne. Vielleicht benötigte die Superintelligenz in einem anderen Universum die Mentalenergie eines Teils der Terraner. Auch das wäre nicht unbedingt neu.

Oder ES zweigte bereits beim Durchgang durch die Weiche den Menschen etwas ab, mentale Substanz, Eiris, was auch immer, das ES dann aufnehmen konnte, um sich zu stärken. Das würde auch den Begriff der Weiche erklären, denn schließlich hatten Weichen es an sich, dass sie entweder Wege trennten oder zusammenführten.

Aber warum dann die Frist von 88 Tagen? Drängte für ES die Zeit so sehr? Stand eine Entscheidung von großer Bedeutung bevor?

Und warum ritt ES gar so viel auf der Vergangenheit herum? Warum hatte die Superintelligenz seinen Geist auf den alten Kunstplaneten Wanderer geführt? In jene Zeit, als ES noch mysteriös und kein Arsch war?