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PERRY RHODAN-Action: Festung der Regenten (Band Nummer 04)

PERRY RHODAN-Action: Festung der Regenten (Band Nummer 04)

von: Achim Mehnert

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perprac04book, 62 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • PERRY RHODAN-Action: Sturm der Kriegsandroiden (Band Nummer 02)
    PERRY RHODAN-Action: Rhodan mal tausend (Band Nummer 03)
    Die letzten vierzig (Band Nummer 2441)
    Armee der Schatten (Band Nummer 2440)
    Stützpunkt im Chaos (Band Nummer 2442)
    ESCHERS Plan: Die Giganten treffen sich – und Savoire muss sich entscheiden (Band Nummer 2443)
    Bartimäus Band 3 - Die Pforte des Magiers
    PERRY RHODAN-Action: Trafalgars Killer (Band Nummer 01)
 

Mehr zum Inhalt

PERRY RHODAN-Action: Festung der Regenten (Band Nummer 04)


 

5. Lok-Aurazin (S. 29-30)

Es war so einfach. Das Solare Imperium der Terraner musste bezwungen oder zerstört werden. Wenigstens unter Kontrolle gebracht. Es stand und fi el mit der Person Perry Rhodan. Damit war maximale Wirkung durch minimalen Einsatz garantiert.

Einzig diesem Zweck hatte das Attentat auf Rhodan in Imperium-Alpha, mitten im Machtzentrum der Menschheit, gedient. Der Prim-Regent verstand bis heute nicht, weshalb es fehlgeschlagen war.

»Es gibt keinen direkten Kontakt zu Trafalgar City«, stellte er bedauernd fest. »Wir wissen also nicht, was der Gegner plant?«, fragte Sin-Toraghu.

Lok-Aurazin machte eine verneinende Geste. Der zweite Perpet-Regent, der als Spion in Trafalgar unterwegs war, hatte vorübergehend keine Möglichkeit, eine Nachricht zu übermitteln. Das Risiko, enttarnt zu werden, war zu groß. Deshalb verhielt er sich still und wartete ab, was dem Prim-Regenten nicht gefi el. Abwarten war kontraproduktiv. Er war es gewohnt, selbst die Initiative zu ergreifen und in die Offensive zu gehen.

Der Spion selbst war es immerhin gewesen, der herausgefunden hatte, auf welch tönernen Füßen das Reich der Arkoniden stand.

»Wir müssen etwas unternehmen«, sagte er bestimmt und mehr zu sich selbst gerichtet.

»Zweifellos.« Sin-Toraghu machte eine Gedankenpause. Er schien nach den richtigen Worten zu suchen. »Doch vielleicht sollten wir damit eine kleine Weile warten «, brachte er schließlich vorsichtig hervor.

»Warten?«

»Nur bis wir Nachricht aus Trafalgar erhalten oder bis AURATIA sich meldet.« Der Vorschlag ließ Lok-Aurazins Kinn-Donaten erzittern. Er hatte lange genug gewartet, viel länger, als es sich für einen Kriegsherrn geziemte. Als die Hohen Herren sich vor langer Zeit in die Tiefschlafkuppeln begaben, um das Große Imperium der Arkoniden zu überlisten, hatten sie das nicht getan, um das eigene Leben zu retten. Ihm maßen sie nicht den größten Wert zu, wie Tal-Abo-lans Tod zeigte. Es war ihnen darum gegangen, den Sieg zu einem späteren Zeitpunkt doch noch herbeizuführen – wenn niemand mehr damit rechnete.

Sie hatten ihren Schlaf auf einen Zeitraum von 20.000 Jahren angelegt. Doch dann war ein fremdes Volk auf Magadona, wie die Regenten diese Welt nannten, gelandet und hatte den Planeten in Besitz genommen. Und die Schlafautomatik hatte Lok-Aurazin bereits nach 13.000 Jahren geweckt.

Und nun sollen wir warten?! Der Prim-Regent war versucht, nach seiner Memokugel zu greifen. Er unterdrückte den Impuls und warf Sin-Toraghu einen vorwurfsvollen Blick zu. Der Perpet balancierte mit seinem Zaudern auf der Klinge eines Feuerschwerts der Vorfahren. Er war nahe daran, seine besondere Gunst zu verspielen. Lok-Aurazin hatte damals zugegriffen, als sich ihm die nicht erwartete Chance bot, und die neun Regenten aus ihrem Tiefschlaf geweckt. Die Analyse der Lage hatte ihm keine andere Wahl gelassen. Jede Verzögerung wäre fahrlässig und im Hinblick auf einen raschen und umfassenden Sieg gegen den Gegner nicht zu verantworten gewesen.

»Hätte ich auch damit warten sollen, dich und die anderen aufzuwecken, als ich die Gelegenheit erkannte, die sich uns bot?«