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Web-Mapping mit Open Source-GIS-Tools

von: Tyler Mitchell, Astrid Emde, Arnulf Christl

O'Reilly Verlag, 2008

ISBN: 9783868990317, 481 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 15,00 EUR

Ersparnis: 34,90 EUR

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    Die Kunst des schmutzigen Gesprächs “Dirty Talk”
    Besser organisieren - 99 wirksame Tipps für mehr Überblick im Büro. Office- und Selbstmanagement von Ablage bis Zeitplanung
    Erfolgreiche Existenzgründung für Trainer, Berater, Coaches - Das Praxisbuch für Gründung, Existenzaufbau und Expansion
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    Immobilienfinanzierung ohne Fallen - Günstige Wege zu den eigenen vier Wänden
    Ratgeber Sexualität
  • Erfolgreich Lernen
    Sex in Trance - Wie Sie Ihre wildesten Träume wahr werden lassen
    Projektmanagement mit Excel
    Dokumente perfekt gestalten

     

     

     

     

     

 

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Web-Mapping mit Open Source-GIS-Tools


 

Kapitel 12 Kartenzugriff über standardisierte Webdienste (S. 230-231)

Webdienste (Webservices) werden dann interessant, wenn Geodaten anderen Anwendungen zur Verfügung gestellt werden sollen, auf die nur über ein Netzwerk zugegriffen werden kann. Dabei können Software und Daten unter Umständen Tausende von Kilometern entfernt sein oder auch nur zwischen dem ersten Stock und dem Keller eines Rechenzentrums liegen. Auf jeden Fall besteht kein direkter Zugriff des Anwenders auf die Datenräger. Für die Bereitstellung von Daten über ein Netzwerk sollten Sie Webdienste verwenden, am besten solche, die Standards nutzen, die von einem internationalen, unabhängigen Gremium verbindlich definiert sind.

Ein solcher Standard ist das Internetprotokoll, das Sie täglich nutzen, wenn Sie in einen Webbrowser http:// oder https:// eingeben. Das gleiche Protokoll kann auch für Geodaten genutzt werden, allerdings müssen diese aufgrund ihrer Komplexität mit etwas mehr Informationen verpackt werden, als es für einen normalen Text oder ein Bild erforderlich ist. Diese Informationen stecken in modernen Netzwerken meist in XMLDateien. In der Einleitung zu seinem Buch Web Services Essentials (O’Reilly) gibt Ethan Cerami eine gute Definition von Webdiensten: Als Webservice wird ein Dienst bezeichnet, der über das Internet verfügbar ist, der ein standardisiertes XML-Kommunikationssystem verwendet und unabhängig von Betriebssystemen oder Programmiersprachen ist.

Auf ähnliche Weise definiert Venu Vasudevan in seinem Artikel A Web Services Primer einen Webdienst einfach als »XML plus HTTP«. Den kompletten Artikel finden Sie unter http://webservices.xml.com/pub/a/ws/2001/04/04/webservices/index.html. Der Begriff Webservice (Webdienst) steht normalerweise für ein Internetkommunikationsprotokoll, mit dem Anwendungen Informationen austauschen können. Webdienste bauen dabei auf das HTTP-Protokoll auf, das für die Kommunikation im Netz verwendet wird. HTTP ist das Transferprotokoll, während XML als Sprache verwendet wird. Mithilfe dieser Standards können Anwendungen das Internet als Kommunikationsnetzwerk nutzen. Standardisierte Webdienste ermöglichen die Interoperabilität von Anwendungen, die unabhängig voneinander entwickelt wurden. Programme können nur auf Webdienste zugreifen, wenn diese den gleichen, klar definierten Standard verwenden. Deshalb dürfen diese Standards auch nicht von einer bestimmten Programmiersprache oder einem Betriebssystem abhängig sein.

Die standardisierte, plattformunabhängige Kommunikation ermöglicht es Web-Mapping-Anwendungen, Informationen und Daten über das Web auszutauschen. Wenn Sie Webdienste nutzen, müssen Sie nicht alle Einzelheiten und Hintergründe kennen. Um zum Beispiel Karten von einem OGC WMS (Web Map Service) nutzen zu können, reicht es zu wissen, unter welcher Adresse der Dienst im Internet zu finden ist – und die von Ihnen verwendete Clientsoftware muss natürlich ebenfalls den OGC WMS-Standard unterstützen. Wenn Sie hingegen eigene Geodaten bereitstellen wollen, müssen Sie wissen, wie Sie Ihre Anwendung konfigurieren müssen, damit andere von außen auf Ihren Dienst zugreifen können. Wollen Sie Kartendienste lediglich in Ihre eigene Webseite einbinden oder eigene Anwendungen mit bestehenden Diensten erstellen, finden Sie in Kapitel 13 alle erforderlichen Informationen. Dieses Kapitel geht mehr ins Detail und ermöglicht es Ihnen, selbst Kartendienste aufzusetzen.

Kartendienste

Die internen Details von Webdiensten, wie XML-RPC, UDDI, WSDL oder SOAP, die in dem Buch Web Services Essentials (O’Reilly) beschrieben werden, sind für Programmierer interessant, sollen aber an dieser Stelle nicht weiter behandelt werden. Die zugrunde liegende Architektur kann RESTful1 sein oder dem herkömmlichen RPC-Style folgen. Doch diese Details sind ebenfalls nur für Programmierer interessant und daher an dieser Stelle nicht relevant. Für den Umgang mit räumlichen Daten sind spezielle, standardisierte Schnittstellen entwickelt worden, die sich inzwischen weit verbreitet haben. Obwohl sie über das gleiche Netz kommunizieren, weisen sie Merkmale auf, die sich deutlich von allgemeinen Webdiensten, mit denen ein Webentwickler es sonst zu tun hat, unterscheiden.