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Management Appraisal - Kompetenzen von Führungskräften bewerten und Potenziale erkennen

Management Appraisal - Kompetenzen von Führungskräften bewerten und Potenziale erkennen

von: Tilman Gerhardt, Jörg Ritter

Campus Verlag, 2004

ISBN: 9783593400716, 184 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 19,99 EUR

Ersparnis: 19,91 EUR

  • Access 2003 Kompendium
    Symbian OS - Eine Einführung in die Anwendungsentwicklung
    Windows Scripting
    Psychiatrisch-psychotherapeutische Krisenintervention
    Aktuelle Sportphysiologie. Leistung und Ernährung im Sport
    Gran Canaria
    Duden. Allgemeinbildung. Testen Sie Ihr Wissen. 1000 Fragen und 4000 Antworten.
    Exchange Server 2003 und Outlook - Planen, administrieren, optimieren
  • Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss
    Macho - Die 20 Geheimnisse für mehr Erfolg bei Frauen
    AutoSketch 8
    Psychiatrie fast - der 4,5h Crashkurs
    30 Minuten für aktives Beziehungsmanagement

     

     

     

     

 

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Management Appraisal - Kompetenzen von Führungskräften bewerten und Potenziale erkennen


 

4. Konzeption der Bewertungsmethode – das Egon Zehnder Model of Competence (S. 34-35)


Jedes Appraisal muss einer klaren Systematik folgen. Nur so ist sicher gestellt, dass alle relevanten Dimensionen der Bewertung erfasst werden. Nur so können die Ergebnisse verschiedener Appraisals miteinander verglichen werden. Die einheitliche Messbasis ist die unabdingbare Voraussetzung für eine konsistente Bewertung, auch wenn unterschiedliche Personen die Appraisals durchführen und dies in verschiedenen Kulturkreisen und Ländern tun – etwa bei internationalen Aufträgen.

Mit 90 Prozent der Ergebnisse können wir uns nahezu hundertprozentig einverstanden erklären. Bei 10 Prozent liegen Unternehmen und Beratungsfirma auseinander, was jedoch in der Diskussion den Blick auf die eine oder andere Führungskraft noch einmal schärft.
Michael Hanisch, ehem. Vorsitzender des Vorstands,
SMS Demag AG


Was wird gemessen, und wie wird es gemessen? Grundlage des Modells von Egon Zehnder International ist die Annahme, dass das Verhalten von Führungskräften in Geschäftssituationen und daraus resultierende Erfolge in der Vergangenheit einen Gradmesser dafür darstellen, wie sie mit ähnlichen Situationen in der Zukunft umgehen werden. Daraus lässt sich eine qualitative Erfolgswahrscheinlichkeit ableiten, inwieweit jemand in einer zukünftigen Aufgabe Erfolg haben wird (»Performance oriented Prediction«).

Die Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren mit immer rascheren Veränderungen in ihrem Umfeld auseinandersetzen müssen – von der rasanten Entwicklung neuer Technologien bis hin zur Glo balisierung. Mit dem, was und wie sie vor zehn Jahren waren, haben viele Firmen heute kaum noch etwas gemein. Vor diesem Hintergrund mag es zunächst erstaunen, dass die Anforderungen an Führungskräfte in ganz unterschiedlichen Industriezweigen sehr ähnlich waren und sind. Fachliche Besonderheiten nehmen bei zunehmender Leitungsverantwortung an Bedeutung ab.

Bei genauerer Betrachtung verfügen gerade die begabtesten Manager über jene Kompetenzen, die Wandel ermöglichen und vorantreiben. Insofern hat sich der Set an Fähigkeiten, den wir in unseren Appraisals untersuchen und beurteilen, als qualitativ stabil und als nicht von irgendwelchen Managementmoden abhängig erwiesen. Das generische Modell ist in vielen Branchen und Situationen anwendbar. Ein gleich bleibender Standard erlaubt überhaupt erst, dass Unternehmen, sogar aus unterschiedlichen Branchen, miteinander verglichen werden können. Wir können zeitliche Entwicklungen verfolgen. Und wir können eine Best Practice der Kompetenzen identifizieren, die anderen Unternehmen als Messlatte dient.

4.1 Definition, Auswahl und »Messen« von Kompetenzen
Zehn Kernkompetenzen sind es, die dem Egon Zehnder Model of Competence zugrunde liegen. Sie decken die wesentlichen Fähigkeiten ab, über die eine Führungskraft verfügen muss. Für jede Kompetenz haben wir in unserem Modell genaue Indikatoren beschrieben, an Hand derer wir entscheiden können, ob eine bestimmte Fähigkeit bei der jeweiligen Führungskraft mehr oder weniger ausgeprägt ist. In einer siebenstufigen Skala von »schwach« bis »stark« sind die zugehörigen Bewertungscharakteristika eindeutig beschrieben und festgelegt. Sie erlauben so eine punktgenaue Einordnung.

Die Feinskalierung schränkt den Spielraum für Interpretationen bei den Bewertern weitgehend ein und gewährleistet somit, dass Urteile ebenso objektiv wie fair gefällt werden und miteinander vergleichbar sind. Zudem tragen wir mit unterschiedlich definierten Schwierigkeitsgraden der Tatsache Rechnung, dass an einen Topmanager in der obersten Führungsetage eines Unternehmens andere An sprüche gestellt werden als an Führungskräfte auf der unteren oder mittleren Ebene.