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Große Pläne für kleine Leute
Frühe Förderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder hat im System von Gesundheit und Erziehung ihren festen Platz gefunden: Vielerorts werden „Große Pläne für kleine Leute“ mit Engagement umgesetzt. Daran sind viele in interdisziplinärer Zusammenarbeit beteiligt. Damit die Pläne nicht in den Wind geschrieben sind, bedürfen sie der kritischen Reflexion. Vor allem müssen sie den Bedürfnissen von Kind und Familie entsprechen. Dazu gab es anläßlich eines großen Fachkongresses reichlich Gelegenheit.
Die Ergebnisse wurden in diesem Buch überarbeitet. Es kommen darin namhafte Fachleute aus Theorie und Praxis zu Wort. Sie behandeln ein breitgefächertes Themenspektrum: Es beginnt mit der Frage der Finanzierung, überspannt einen weiten Bogen diagnostischer, konzeptioneller und interdisziplinärer Aufgaben, gibt einen praxisorientierten Überblick der Förderkonzepte und widmet sich schließlich aktuellen Qualitätsfragen. Mit letzterem stellt sich die Frühförderung einem wichtigen gesundheitspolitischem Erfordernis: die Qualität der Arbeit nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern transparent und überprüfbar zu machen. Der Kongressband stellt mehr als eine Referatesammlung dar. Die Herausgeber haben es durch redaktionelle Überarbeitung erreicht, das das Buch ein aktuelles Kompendium der Frühförderung darstellt und viele nützliche Anregungen für die Praxis enthält.
Die Herausgeber
Dr. päd. Tordis Horstmann, Diplom-Psychologin und Heilpädagogin, Leiterin des „Zentrums für Frühbehandlung und Frühförderung", Köln
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Christoph Leyendecker, Sonderpädagoge und Psychotherapeut, Lehrstuhl für Sondererziehung und Rehabilitation bei Körperbehinderung, Universität Dortmund
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