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Mikrocomputertechnik mit Controllern der Atmel AVR-RISC-Familie - Programmierung in Assembler und C - Schaltungen und Anwendungen

Mikrocomputertechnik mit Controllern der Atmel AVR-RISC-Familie - Programmierung in Assembler und C - Schaltungen und Anwendungen

von: Günter Schmitt

Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2008

ISBN: 9783486587906, 537 Seiten

4. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,80 EUR

Ersparnis: 5,00 EUR

Mehr zum Inhalt

Mikrocomputertechnik mit Controllern der Atmel AVR-RISC-Familie - Programmierung in Assembler und C - Schaltungen und Anwendungen


 

3 C-Programmierung (S. 187-188)

Die Programmiersprache C wurde erstmalig 1987 als ANSI-Standard genormt. Aus C entstand die Sprache C++ zur Objekt Orientierten Programmierung (OOP). C-Compiler für die Controller der Atmel-AVR-Familien müssen an deren Register- und Befehlssatz sowie an deren Speicherstruktur angepasst sein, Compiler für den PC oder für die Controller anderer Familien bzw. Hersteller sind nicht verwendbar. Der Anhang enthält eine Liste von Firmen, die Compiler und Entwicklungssysteme speziell für die AVR-Controller anbieten. Bild 3-1 zeigt als Beispiel das Arbeitsfenster der Entwicklungsumgebung winAVR „Programmers Notepad 2 Version v.2.0.5.32" mit dem GNU-Compiler Version 3.4.1. Sie ist frei verfügbar und kann aus dem Internet heruntergeladen werden.

Der Editor der Entwicklungsumgebung markiert farblich die verschiedenen Teile des Quelltextes wie z.B. Kommentare, Präprozessoranweisungen und Kennwörter. Für die Übersetzung und das Laden des Programmcodes in den Baustein werden entsprechend Bild 3-2 der Compiler, der Linker (Binder) und die Programmiersoftware von winAVR aufgerufen.

Der Präprozessor fügt vor der eigentlichen Übersetzung Definitionen, Makroanweisungen und Funktionen in den Quelltext ein. Diese werden einer Systembibliothek AVR-libc sowie benutzereigenen Dateien entnommen. Der Linker bindet das vom Compiler übersetzte Maschinenprogramm mit Funktionen der Systembibliothek und mit Benutzerfunktionen zu einem ladbaren Programmcode zusammen, der von einer Programmiersoftware über eine Interfaceschaltung in den Controllerbaustein „gebrannt" wird.