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PERRY RHODAN-Action: Sternentod. Auf dem Weg zur Heiligen Welt – der Kampf um die Schwimmenden Tempel (Band Nummer 08)

PERRY RHODAN-Action: Sternentod. Auf dem Weg zur Heiligen Welt – der Kampf um die Schwimmenden Tempel (Band Nummer 08)

von: Achim Mehnert

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perprac08book, 61 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

Mehr zum Inhalt

PERRY RHODAN-Action: Sternentod. Auf dem Weg zur Heiligen Welt – der Kampf um die Schwimmenden Tempel (Band Nummer 08)


 

6. Krieg auf der Heiligen Welt (S. 34-35)

»Von den Toten?«, wiederholte Rhodan die Worte des Magadu. »Was meinst du damit? Existieren auf Magadon keine Hellquarz-Vorratslager?« »Die gab es früher. Sie wurden bei den Angriffen größtenteils vernichtet.« Tousaam von den Dreiunddreißig machte eine Pause. Er setzte abermals zum Sprechen an, schwieg dann aber.

»Ihr nehmt die Quarze von euren Verstorbenen «, deutete Gucky sein Zögern. »Die Toten brauchen ihre Hellquarze nicht mehr, wir schon. Nur so kann jede Generation mit ihnen aufwachsen – und das müssen wir! Die Alternative wäre ein tragisches, undenkbares Ende.«

Rhodan fi el auf, dass Tousaam sich viel offener und direkter äußerte, als die Magadu es gemeinhin taten. Bei ihm war man nicht ständig gezwungen, zwischen den Zeilen zu lesen und die Aussagen zu interpretieren. Diese Magadu hatten in vielerlei Hinsicht eine andere Entwicklung durchgemacht als ihre Artgenossen im Demetria- Sternhaufen.

»Die Hellquarze der Toten werden also wiederverwendet. Ganz schön gruselig«, stellte der Ilt fest. »Wie habt ihr es eigentlich geschafft, so lange in dieser Hitze zu überleben?«

»Merkt ihr nicht, dass es in unserer Höhle kühler ist als ringsum?«, beantwortete Tousaam die Frage mit einer Gegenfrage.

»Doch, das ist uns aufgefallen.«

»Wir nutzen unsere Psi-Kräfte dazu, die Temperaturen mit Kraftfeldern zu reduzieren. Wir lassen die Hitze nicht an uns heran.« Der Sprecher der Magadu sah erst Gucky und dann Rhodan an. »Doch genug davon. Werdet ihr uns helfen?« »Wir werden tun, was in unserer Macht steht«, versprach der Großadministrator. Es war in seinem eigenen Interesse, doch hätte er die Magadu auch sonst nicht im Stich gelassen.

Abermals schaute er zu den Angehörigen der Sippe hinüber. Sie verhielten sich weiterhin passiv. Keiner von ihnen machte Anstalten, sich in das Gespräch einzumischen. Niemand kam näher, um die Besucher genauer in Augenschein zu nehmen. Die Isolation, in die sie sich vor langer Zeit begeben hatten, hatte Spuren hinterlassen. Vielleicht fürchteten sie sich so sehr vor den Magadonen, dass sie allen Fremden misstrauten und ihnen lieber nicht zu nahe kamen. »Ihr wisst, dass Lamar-Grall gleichbedeutend mit Magadon ist?«, ergriff Gucky das Wort.

»Wir kennen die Geschichte. Vor Tausenden von Jahren wurde Magadon unter dem Bombenhagel der Arkoniden zerstört. Die Heimatwelt der Magadonen war damit dem Erdboden gleichgemacht, und der Krieg fand ein radikales Ende.« Übrig blieb nur diese Hölle, das heutige Lamar-Grall. Das war für Rhodan nichts Neues. »Die siegreichen Arkoniden siedelten auf dem Nachbarplaneten Falkan.« »Bis heute.« Tousaam sprach tonlos. Nichts in seiner Stimme deutete darauf hin, dass er Aversionen oder gar den gleichen Hass gegen die Arkoniden hegte, wie es die Regenten taten. Für ihn und seine Sippe waren die Magadonen der Feind. »Wie passen die Grall-Priester in dieses Bild?«, wollte Rhodan wissen.

»Etwa drei Jahrtausende nach dem Krieg fragten die Grall bei den Arkoniden an, ob sie den zerbombten Planeten, ihre Heilige Welt, zum Teil besiedeln durften. Es wurde ihnen genehmigt.«

Gucky zeigte seinen Nagezahn. »Die Grall siedeln also schon seit gut zehntausend Jahren auf dem früheren Magadon.«

»Eine lange Zeit«, überlegte Rhodan.