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Die beginnende Schizophrenie. Versuch einer Gestaltanalyse des Wahnsinns

Die beginnende Schizophrenie. Versuch einer Gestaltanalyse des Wahnsinns

von: Klaus Conrad

Psychiatrie-Verlag, 2003

ISBN: 9783884143421, 283 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 20,00 EUR

  • Rotes Haar
    Claires Traum oder Die Kunst der Erziehung
    Das Bild der Psychiatrie in unseren Köpfen - Eine soziologische Analyse im Spannungsfeld von Professionellen, Angehörigen, Betroffenen und Laien
    Simplify your life
    Sexualstörungen des Mannes
    Erotische Ortswechsel. - Ein Erotik-Buch voller anregender Geschichten über Sex an ungewöhnlichen Orten.
    Das sexuelle Leben der Catherine M.
    Die Kunst des schmutzigen Gesprächs “Dirty Talk”
  • Notfallpsychologie und Trauma-Akuttherapie
    Geheimes Verlangen
    Grundwissen Elektronik
    Bestrafe mich!
    NLP Verführung 1 - 33 psychologische Verführerstrategien
    Schlaf und Traum - Neurobiologie, Psychologie, Therapie.
    Interaktives SkillsTraining für Borderline-Patienten. Manual zur CD-ROM für die therapeutische Arbeit

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Die beginnende Schizophrenie. Versuch einer Gestaltanalyse des Wahnsinns


 

Die Früherkennung von schizophrenen Psychosen ist zurzeit das »Mode«-Thema der Psychiatrie, insbesondere der Schizophrenieforschung.

Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, kommt an dem Buch von Klaus Conrad nicht vorbei – es bleibt die eindrucksvollste, plastischste und bewegendste Darstellung des Beginns der Krankheit. Jeder, der dieses Buch liest, kann sich einfühlen in das, was geschieht, wenn eine Psychose beginnt, sie immer heftiger wird und die Kranken schließlich überwältigt.

Conrads Untersuchungen basieren auf Krankenakten aus den 40er Jahren. Im Gegensatz zu den von Psychiaterkollegen oft angewandten Einzelfallstudien lag das Besondere bei seinen Untersuchungen auf dem »uniformierten« Erlebnismaterial: Alle Kranken waren Soldaten des Kriegsjahres 1941/42 mit einem akuten Schub. »Dieser Trick erwies sich als überaus fruchtbar, weil eben durch die Uniformierung das Krankheitstypische enorm verstärkt wurde, während das Individualtypische zurücktrat. So erst wurde, wie durch eine Verstärkerwirkung, manches sichtbar, was bei der Fülle verschiedenartigster ›Weltentwürfe‹ eines zivilen Klinikmaterials unsichtbar zu bleiben pflegt«, so Klaus Conrad in der Zusammenfassung.

Der andauernde Krieg und die Nachkriegszeit verhinderten die umgehende Auswertung der Untersuchungen, das gesammelte Material konnte erst 16 Jahre später veröffentlicht werden. Trotzdem hat es – damals wie heute – nichts von seiner elementaren Kraft verloren; es gehört nach wie vor zur empfohlenen Lektüre in der psychiatrischen Ausbildung.

Die Edition Das Narrenschiff macht dieses seit zehn Jahren vergriffene Buch endlich wieder zugänglich.