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Future Living

Future Living

von: Matthias Horx, Christiane Friedemann, Dr. Andreas Giger

Zukunftsinstitut GmbH, 2002

ISBN: 9783934429758, 130 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 170,00 EUR

Ersparnis: 50,00 EUR

  • Tage der Rache, Nächte der Zärtlichkeit - Baccara Bd. 1627
    Entführt in den Palazzo des Prinzen - Romana Bd. 1861
    Flieh nicht vor der Liebe, Gracie! - Bianca Bd. 1747
    Picknick mit einem Cowboy - Romana Bd. 1863
    EIN HAPPY END FÜR UNSERE LIEBE - Bianca Bd. 1748
    Sehnsüchtige Träume am Mittelmeer - Romana Bd. 1864
    NEUER MANN - NEUES GLÜCK? - Bianca Bd. 1749
    Märchenprinz sucht Aschenputtel - Bianca Bd. 1742
  • Ein Millionär zum Verlieben - Bianca Bd. 1750
    Liebesskandal in der High Society? - Bianca Bd. 1744
    Auf Umwegen ins große Glück - Bianca Bd. 1751
    Melanie, die Liebesbotin - Bianca Bd. 1745
    Küsse, Baby und das Familienglück - Bianca Bd. 1752
    Funkelnd wie ein Diamant - Bianca Bd. 1746
    Heiraten? Nur aus Liebe! - Bianca Bd. 1753
    Viel mehr, als du denkst! - Baccara Bd. 1631
 

Mehr zum Inhalt

Future Living


 

In einer großen Studie zur „Zukunft der Lebensstile” hat das Zukunftsinstitut eine Landkarte der sozialen Strukturen unserer Gesellschaft vorgelegt, die für Politiker, Gesellschaftsplaner wie Marketing-Fachleute von Interesse sein wird. Das Zukunftsinstitut hat für diese Arbeit sämtliche neuen statistischen Daten der europäischen Länder (Schwerpunkt Deutschland/Österreich/Schweiz) analysiert und in qualitative „Lebensstil-Cluster” aufgeteilt. In Kombination mit einer eigenen Delphi-Umfrage kommt das Institut zu einer Prognose über die Wandlungen unserer Lebens- und Familienformen in den nächsten 20 Jahren.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Die ständig wachsende Gruppe der Singles ist keineswegs eine homogene Gruppe. Vielmehr unterteilt sie sich in männliche Frustsingles, weibliche Torschluss-Paniksingles, Laissez-Faire-Singles, Scheidungssingles, etc. Der eigentliche „typische Single” (m/w), also ein autonomer, heirats- und familienunwilliger Einzelgänger, der dies auch bleiben will, macht nur eine winzige Minderheit von 3 Prozent aus.

Die Familie befindet sich keineswegs in der Krise. Die Familienstrukturen in Europa entwickeln sich vielmehr auf vielfältigste Art weiter. Dabei dominiert in den skandinavischen Ländern die transeheliche Familie (Familien ohne Trauschein), in anderen Regionen Europas dominieren Formen wie die rekonstruierte Mehrgenerations-Familie oder die Patchwork-Familie, in der Kinder aus mehreren Ehen leben. Dazu kommen Distanz-Familien mit mehreren Wohnsitzen und einem höheren Maß an Eigenständigkeit von Männern und Frauen. Oder auch neuen Dienstleistungs-Familien, in denen Hauspersonal wieder zum Haushalt gehört – wie im 19. Jahrhundert.

Neue Lebenstypologien erobern unsere Gesellschaft: PINKS zum Beispiel („Partly Income, no Kids”), Paare ohne Kinder mit unterschiedlichen Erwerbsarbeits-Modellen. Die wachsende Mobilität erzeugt eine Schicht neuer Arbeitsnomaden ohne festen Wohnsitz. Eine wachsende Rolle spielen in der Zukunft auch neue Schwulenfamilien und transgenetische Familien.

Für das Marketing von Produkten und Dienstleistungen bedeuten diese Erkenntnisse:

Da die Gesellschaft sich immer weniger durch die Zielgruppenraster alt/jung, Land/Stadt etc. definieren und kartografieren lässt, benötigt man neue Formen von Netzwerk-Marketing. Dabei wird man zunehmend Produkte entlang von „Lebenskulturen“ entwickeln und vermarkten.

Lebensphasenmarketing hat eine weitaus höhere Bedeutung als früher, da sich die Grundbedürfnisse der Menschen im Verlauf der neuen Biographien mehrmals im Leben verändern.

Ein deutlicher Shift vom Konsum zu Convenience-Dienstleistungen („High-Touch-Angeboten”) wird durch die neue Zeitknappheit der Haushalte erzwungen