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In der Hand des Höllenfürsten sind wir alle Puppen: Grenzen und Möglichkeiten des chinesischen Figurentheaters der Gegenwart

In der Hand des Höllenfürsten sind wir alle Puppen: Grenzen und Möglichkeiten des chinesischen Figurentheaters der Gegenwart

von: Michael Gissenwehrer

Herbert Utz Verlag , 2008

ISBN: 9783831607730, 201 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 31,99 EUR

Ersparnis: 5,01 EUR

Mehr zum Inhalt

In der Hand des Höllenfürsten sind wir alle Puppen: Grenzen und Möglichkeiten des chinesischen Figurentheaters der Gegenwart


 

Während sich das traditionelle Puppenspiel, das Marionettentheater und das Schattenspiel in den chinesischen Städten im Verdrängungswettbewerb mit DVD und Fernsehen kaum behaupten können, werden ihnen am Land durch ihr Mitwirken im religiösen und familiären Umfeld der Gemeinschaften durchaus Überlebenschancen zugestanden.

Auch führende Regisseure des Sprechtheaters, darunter Lin Zhaohua und Wang Yansong, entdecken auf der Suche nach neuen Darstellungsformen die alten Figuren und erproben ihre antirealistischen Qualitäten.Der gefeierte Dramatiker Huang Weiruo schickt in seinem Stück Der Studiosus und der Henker, das in diesem Band zur Gänze abgedruckt ist, Puppen und Schauspieler auf eine irrwitzige Reise in die chinesische Theatergeschichte und in das Jahr 1905. Damals wurden die grausamen Hinrichtungen und die Beamtenprüfungen abgeschafft. Ein erfolgloser Studiosus und ein frustrierter Henker können sich schließlich mehr oder weniger fachfremd als Metzger bewähren.