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Konzepte von Produktivität im Wandel vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit
Produktivität ist ein Schlüsselbegriff für die moderne, ökonomisch orientierte Leistungsgesellschaft. Vorstellungen von Fortschritt, Zuwachs, Wettbewerb und Expansion sind mit ihm ebenso unlösbar verknüpft, wie ihm zugleich ein spezifisches Verständnis von Arbeit als ethisch hochrangige, geistige oder körperliche Tätigkeit zugrunde liegt. Das war nicht immer so, doch ist die historische Dimension des Konzepts „Produktivität“ in Vergessenheit geraten.
Ihr widmen sich die Beiträge in diesem Band, die im Rahmen der zweiten interdisziplinären Tagung des Arbeitskreises „ARGUS – Brüche und Kontinuitäten. Vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit“ entstanden sind. Als heuristisches Instrument zur Erforschung von Entstehungsprozessen geistiger wie materieller Kulturgüter in der Vormoderne wird hier der Begriff „Produktivität“ durch innovative Fragestellungen in seiner historischen Dimension erkennbar.
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