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'Selbstkritik' und Schuldbekenntnis - Kommunikation und Herrschaft unter Stalin (1917-1953)

'Selbstkritik' und Schuldbekenntnis - Kommunikation und Herrschaft unter Stalin (1917-1953)

von: Lorenz Erren

Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2008

ISBN: 9783486579710, 405 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 44,80 EUR

Ersparnis: 5,00 EUR

Mehr zum Inhalt

'Selbstkritik' und Schuldbekenntnis - Kommunikation und Herrschaft unter Stalin (1917-1953)


 

Unter Stalin wurden Menschen genötigt, sich selbst zu beschuldigen. Diese Praxis ging nicht auf vorrevolutionäre Traditionen zurück, sondern entstand erst während der innerparteilichen Machtkämpfe der zwanziger Jahre. Sie hatte den Zweck, politischen Streit beizulegen, Sündenböcke zu demütigen oder auch die "pädagogische Besserung" fehlgegangener Amtsträger zu inszenieren. Auch dort, wo vorgeblich die moralische Läuterung einzelner Menschen angestrebt wurde, ging es den Vertretern des Regimes tatsächlich eher darum, Stimmung und Situation im jeweiligen sozialen Umfeld zu beherrschen.