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Füge dich, oder … (S. 21-22)
«Ich halte das nicht mehr aus», seufzte Keiko, schwang die Beine über den Bettrand und stand schwungvoll auf. Das ärmellose Workoutshirt, das sie im Hochsommer immer als Nachthemd trug, klebte an ihrem Oberkörper wie eine zweite Haut.
Während sie in die Küche schlurfte, rückte sie ihren String zurecht. Stöhnend nahm sie sich ein Stück Küchenrolle und wischte sich damit den Schweiß von der Stirn. Sie schmiss es in den Mülleimer und öffnete den Kühlschrank. Wie angenehm frisch! Einige Minuten stand sie davor, bis ihre Brustwarzen vor Kälte hart gegen den Shirtstoff drückten. Sie holte die Schale mit den Eiswürfeln aus dem Eisfach, löste einen Würfel und presste ihn an die Schläfen.
ihren Kopf grob nach hinten. Keiko versuchte noch, ein Messer zu schnappen. Aussichtslos. Vor Schmerz schrie sie auf. Plötzlich spürte sie eine Klinge an der Kehle.
«Einen Laut und …» Seine Stimme war hart und erbarmungslos. Gleichzeitig meinte Keiko ein lustvolles Timbre zu vernehmen. Oder war das ihre eigene Lust, die sich auf ihn projizierte? Er legte die Klinge seitlich an ihren Hals, löste den Griff in ihren Haaren und schlang den Arm um ihre Taille. Eng drückte er ihren bebenden Körper an den seinen. Ihr war nicht mehr warm. Ihr war heiß!
Sie spürte seine Erregung. Deutlich stieß etwas Hartes gegen ihren Po. Prickelnde Vorahnungen quälten sie. Würde er sich ihres Körpers bemächtigen, sie zwingen Dinge zu tun, die sie noch nie bei einem Mann getan hatte? Oder würde er einfach hemmungslos über sie herfallen und sie nehmen, wie es ihm gefiel?
Sie war verführt zu sagen: «Nehmen Sie mein Geld, meinen Schmuck und gehen Sie». Doch sie wagte es nicht. Ihr Kopf neigte sich nach hinten. Ihr Hals war überstreckt und bot der Klinge eine große Schnittfläche. Schwer lag das Parfüm des Angreifers in der schwülen Luft. Minotaur – sie erkannte es sofort. Und es erregte sie. Sie liebte diese Duftnote, diese Vertrautheit, genoss auf seltsame Weise den Stillstand des Moments. Weder sie noch der Fremde bewegten sich. Das Messer in seiner Hand. Der Arm um ihre Hüfte, stark und dominant. Und sein erigiertes Glied zwischen ihren Pobacken.
Auf einmal löste er den Arm. Sie zuckte zusammen. Schon presste sich die Klinge gegen ihre Kehle, und Keiko erstarrte. Nur schwer konnte sie das Zittern einigermaßen unter Kontrolle halten. Tränen traten in ihre Augen. Diese Hilflosigkeit. Diese Ungewissheit. Das alles machte sie verrückt.
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