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Wer war ich im Vorleben? - Die positive Wirkung spiritueller Rückführungen

Wer war ich im Vorleben? - Die positive Wirkung spiritueller Rückführungen

von: Ursula Demarmels

Südwest, 2008

ISBN: 9783641010089, 193 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 13,99 EUR

Ersparnis: 2,96 EUR

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Mehr zum Inhalt

Wer war ich im Vorleben? - Die positive Wirkung spiritueller Rückführungen


 

"20 Fallbeispiele aus meiner Praxis (S. 94-95)

Damit Sie sich emotional noch tiefer auf das Thema »Spirituelle Rückführung« einlassen können, stelle ich Ihnen im Folgenden 20 Fälle aus meiner Rückführungspraxis vor. Sowohl die Namen und biografischen Daten der Klienten als auch die Fakten aus deren Vorleben wurden dabei zum Schutz der Einzelnen verändert, ohne dabei den Sinn der jeweiligen Inhalte zu verzerren. Die Beispiele zeigen jeweils nur einen kurzen Ausschnitt der Sitzung.

Dennoch werden sie Ihnen plastisch illustrieren können, wie diese spirituelle therapeutische Arbeit wirkt und wie sehr sich dadurch das Leben eines Menschen innerhalb weniger Stunden neu ausrichten kann. Die Themen, um die es in den folgenden Fallbeispielen geht, beinhalten Herausforderungen und Fragen, die für alle Menschen im Laufe ihrer Leben mehr oder weniger relevant sind. »Kl.« bedeutet in den folgenden Fallbeispielen Klientin oder Klient, »U. D.« bedeutet Ursula Demarmels.

Paul L. – weniger bringt oftmals mehr

In manchen Menschen weckt die Rückführung vor allem das längst vergessene Gefühl für Lebendigkeit und Lebensfreude. So schien es mir bei Paul L. zu sein. Im bloßen Sitzen schnaufte der gerade erst 32-Jährige wie die sprichwörtliche Dampflok. Er hatte mindestens 40 Kilo zu viel auf dem Leib, und sein Arzt hatte ihm dringend zu einem anderen Lebensstil geraten. Paul war ein Kummeresser. Er wirkte kraftlos und bedrückt. Nach seiner Geschichte befragt, erzählte er, dass er das jüngste Kind und schwarze Schaf einer erfolgreichen Arztfamilie sei. Er tat sich relativ schwer in der Schule, und schon mit elf wurde er in ein Internat geschickt. Dazu gab es Nachhilfeunterricht – er musste gute Noten schaffen. Für den Sport, den er vorher geliebt hatte, war seither keine Zeit mehr. Das Medizinstudium hatte Paul nach zwei Semestern abgebrochen.

Heute war er Buchprüfer in einer renommierten Firma – was ihm eigentlich Spaß machte, auch wenn seine Geschwister, die alle angesehene Ärzte waren, dauernd stichelten. Wenn Paul L. in seiner Freizeit anstatt zu entspannen für seinen Vater und seine Geschwister die Buchhaltung erledigte, musste er sich anhören, dass auch er solche Zahlen sein Eigen nennen könnte, wenn er nicht so faul gewesen wäre. Kaum hatte er nun ins Vorleben hineingeschaut, rief der Klient voller Begeisterung: Kl.: Ich bin so stark! Frisch und kraftvoll! Und Muskeln!

Das ist ein tolles Gefühl, was für ein Körper! U. D.: (lacht) Dann nimm dieses Gefühl tief in dich auf. Atme es in alle deine Zellen hinein. Geht das? Kl.: (atmet tief) Ja. Wunderbar! U.D.: Wer bist du dort? Was machst du? Kl.: (begeistert) Ich bin ein Steinmetz. Vielleicht so 18. Ich heiße Sandrino. Meine Familie hat mich mit 13 weggeschickt, Geld verdienen. Es macht mir Spaß mit dem Stein. U. D.: Wo ist das? Kl.: In Italien. So um 1050. Wir bauen einen Palast für den Herrscher.

Der wird groß, man wird eigentlich nie fertig. (freudig) Ich werde immer Arbeit haben! U. D.: Wie ist dein Leben? Bist du zufrieden? Kl.: Ja, es ist schön. Es ist oft sehr anstrengend, aber es macht Spaß. So ein schöner Bau! Und ich bin jung und stark. Es ist wunderbar. Vielleicht wird er niemals fertig. Aber wir bauen weiter. Ganz in Ruhe und mit Kraft und Können. Die nächste Szene, die im Leben von Sandrino auftauchte, war schon seine letzte: Mit etwa 20 Jahren stürzte er vom Gerüst und fiel in den Tod."