freeBook
 
 

Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

Der unendliche Raum An den Grenzen des Verstands – Atlan im Angesicht des Unbegreiflichen (Band Nummer 2461)

Der unendliche Raum An den Grenzen des Verstands – Atlan im Angesicht des Unbegreiflichen (Band Nummer 2461)

von: Horst Hoffmann

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perh2461ebook, 59 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Schiff aus der Ewigkeit: Sie betreten den Obelisk-Raumer – ein Blick in eine andere Welt (Band Nummer 2454)
    Ketschuas Mondflug (Band Nummer: 2420)
    Hobogey der Rächer (Band Nummer 2428)
    ELEDAINS Kinder (Band Nummer: 2421)
    Hilfe für Ambriador (Band Nummer 2427)
    Das verlöschende Volk (Band Nummer: 2422)
    Das Terminale Beben (Band Nummer 2429)
    Die Thermodyn-Zentrale (Band Nummer: 2424)
  • Der Genprox-Explorer (Band Nummer 2430)
    Berserker in Not (Band Nummer: 2423)
    Attacke der Cypron (Band Nummer 2431)
    Zwei gegen INTAZO (Band Nummer: 2425)
    Evolux: Die JULES VERNE materialisiert – und die Weiße Welt wird erreicht (Band Nummer 2450)
    Aufbruch der Friedensfahrer (Band Nummer 2426)
    Die Finale Schlacht: Die JULES VERNE am Ereignishorizont – die Retroversion ist in Sichtweite (Band Nummer 2449)
    Komplex Astrovent Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration (Band Nummer 2459)
 

Mehr zum Inhalt

Der unendliche Raum An den Grenzen des Verstands – Atlan im Angesicht des Unbegreiflichen (Band Nummer 2461)


 

3. Raumangst (S. 10-11)

Im Umkreis von zwanzig Lichtjahren waren keinerlei Kolonnen-Einheiten zu registrieren. Der Weltraum war leer, ohne echtes und ohne künstliches Leben.

»Musste das wirklich sein?«, fragte Leutnant Mirk Unamato und zwängte sich schwer ächzend auf die andere Seite.

Er lag neben Atlan in der gerade vierzig Zentimeter hohen Kammer, die durch das Einziehen eines künstlichen Zwischendecks durch die Spezialisten der RICHARD BURTON in den Unterkünften der ursprünglichen Besatzung geschaffen worden war. Zudem sorgte eine Abschirmung dafür, dass sie nicht geortet werden konnten.

Ein besseres Versteck gab es nicht für das Kommando – und ein anderes ebenfalls nicht. »Hätte es denn nicht gereicht, wenn wir uns hier hineingequetscht hätten, wenn ein Schiff der Kolonne unterwegs gewesen wäre? Vielleicht quälen wir uns hier ganz umsonst, und wir ...«

»Leutnant Unamato«, unterbrach Atlan den Redefl uss seines Verstecknachbarn, »es kann sein, dass wir noch sehr viel länger hier aushalten müssen als nur die Stunde oder zwei, bis die Kolonne uns hört und nachsehen kommt.«

»Du hast gut reden!«, echauffi erte sich der Mom’Serimer. »Du bist es gewohnt, lange still zu sitzen oder zu liegen. Für einen wie dich ist es ja auch ganz normal. Aber wir ... wir können es nicht. Unsere Körper machen da nicht mit. Wir sind viel lebendiger als ihr und müssen uns bewegen! Drehen, aufstehen, gehen ... Sonst werden wir verrückt!« »Leutnant, ich ...«

»Verrückt, verstehst du?« Der Offi zier der NACHT sprudelte es ihm ins Gesicht. »Wir ticken anders als ihr, viel, viel schneller! Wir sprühen vor Energie und sind ...«

»Stopp!«

Unamato erstarrte mitten im Sprudeln. »Stopp? Du hast zu mir ... stopp ... gesagt? Das ist unfair! Das ist mein Befehl!«

»Ich weiß.« Der Arkonide seufzte. »Leutnant Unamato. Was ich an dir schätze, ist deine Disziplin, die dich von deinen Artgenossen, die wir ebenfalls schätzen, unterscheidet. Sie zeichnet dich aus und macht dich zu einem verlässlichen und effi zienten Verbündeten.

«

»Schmier mir jetzt keinen Honig ums Maul!«, explodierte Unamato mit für ihn mehr als ungewöhnlicher Wortschnelligkeit. »Damit erreichst du gar nichts, sondern machst mich nur ...« Er verstummte. Starrte sein Gegenüber an.

Sie lagen sich zugewandt, eingezwängt in fünfzig Zentimeter Bewegungsfreiheit. Atlans linke Schulter lag auf dem eingezogenen Zwischenboden, die rechte stieß an die Decke des Verstecks. Unamatos Fühlertentakel richteten sich, leicht zitternd, hinter der Helmscheibe in Richtung der Stirn seines Nachbarn. »Du ... meinst das wirklich so? Ich bin dein Verbündeter? Wir ... sind ein Team?«

»Das beste!«, schwor Atlan aufrichtig. »Wir werden zusammen alles erreichen.«

»Das ... Du meinst es wirklich, oder?« Unamatos Stimme klang vor Rührung belegt. »Wenn du die Ruhe behältst!«, schränkte der Unsterbliche ein. »Wenn du die Disziplin bewahrst, die ich an dir bewundere. Das gilt für euch alle – aber du musst das Vorbild sein! Das leuchtende Idol.«