Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

Soldaten der NACHT Sie sind Angehörige einer verwegenen Truppe – Mom’Serimer rüsten sich für ihren Einsatz (Band Nummer 2460)

Soldaten der NACHT Sie sind Angehörige einer verwegenen Truppe – Mom’Serimer rüsten sich für ihren Einsatz (Band Nummer 2460)

von: Horst Hoffmann

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perh2460ebook, 61 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Dantyrens Rückkehr (Band Nummer 2457)
    Die Kristall-Annalen (Band Nummer: 2406)
    ELEDAINS Kinder (Band Nummer: 2421)
    Aufbruch nach Tare-Scharm (Band Nummer: 2407)
    Berserker in Not (Band Nummer: 2423)
    Krieg der Prozessoren (Band Nummer: 2408)
    Die Negane Stadt: In der Proto-Negasphäre - der Chaotarch wird erwartet (Band Nummer 2446)
    Der Kontaktwald (Band Nummer: 2410)
  • Tage der Angst: Die Entscheidung für Tare-Scharm – riesige Raumflotten ziehen ins Gefecht (Band Nummer 2448)
    Grenzwall Hangay (Band Nummer: 2409)
    Warten auf Xrayn Einsatz für Generalin Kamuko – die Stunde der Mutanten (Band Nummer 2447)
    Mythos Scherbenstadt (Band Nummer: 2416)
    Evolux: Die JULES VERNE materialisiert – und die Weiße Welt wird erreicht (Band Nummer 2450)
    Der Entropische Zyklon (Band Nummer: 2418)
    Die Finale Schlacht: Die JULES VERNE am Ereignishorizont – die Retroversion ist in Sichtweite (Band Nummer 2449)
    Komplex Astrovent Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration (Band Nummer 2459)
 

Mehr zum Inhalt

Soldaten der NACHT Sie sind Angehörige einer verwegenen Truppe – Mom’Serimer rüsten sich für ihren Einsatz (Band Nummer 2460)


 

3. 7. Februar 1347 NGZ
Bittsteller
(S. 17-18)

Er hatte es überlebt. Den Alarm, das Chaos und die Fußtritte seiner kopfl os durcheinanderrennenden Kameraden, Kadett Inteukers Gekreische.

Er war ja auch kein »normaler« Angehöriger seines Volkes. Er hatte sich besser im Griff. Bei ihm ging alles viel langsamer und träger. Deshalb war er ja der Verbindungs- und Kontaktoffi zier. Weil sie ihn meist auch dann noch verstehen konnten, wenn er schnell sprach. Weil sie seine hingehuschten Gesten verstanden und ohne Nervenzusammenbruch eine Stunde in seiner Gegenwart zu verbringen vermochten.

Es hatte ihm zu einer Position verholfen, die er viel zu lange nicht für sich genutzt hatte. Es gab ihm eine gewisse Garantie dafür, dass er nicht von Kadett Inteuker oder den anderen fünf Leutnants aus der Führungsspitze der hundert Mom’Serimer gemobbt wurde. Er machte sich nichts vor – vor allem Inteuker war auf seinen Posten scharf. Er konnte ihn nicht täuschen.

Nein, er hatte sich lange genug zurückgehalten. Es war an der Zeit, seinen Anspruch auf die totale Führung der Mom’Serimer anzumelden!

Und wie er das tat, war geradezu genial!

Atlan war sein Idol, seine Legende, sein Gott! Und als er die Chance bekam, hatte er sie ergriffen. Er hatte sich einen Platz unter den hundert erkämpft, die die SOL verlassen und auf den Stützpunkt der Galaktiker gehen durften – mit der wunderbaren Aussicht, die Legende persönlich kennenzulernen!

Anfangs hatte ihm das auch gereicht. Atlan war leider noch keinen Tag auf Winola III gewesen, immer unterwegs mit der RICHARD BURTON. Aber er lebte in jedem Wort, das unter der Besatzung gewechselt wurde. Die Legende war überall gegenwärtig. Sein Name wehte durch die Korridore und Schächte. War kosmische Geschichte, der Duft von Freiheit und Abenteuer, Tragik und Schicksal ...

Schon nach den ersten Stunden in Win-Alpha hatte für Unamato festgestanden, dass er den unsterblichen Arkoniden sehen und persönlich begrüßen würde. Mit ihm sprechen, in Geschichte schwelgen, mit ihm über seine vielen Abenteuer reden, über all die legendären Persönlichkeiten der SOL, angefangen mit Bösewichten wie Chart Deccon, und philosophieren über die Kosmokraten und die Gefi lde der Zeit, die Unendlichen Weiten! Ja!, dachte er, während er mit wild klopfendem Herzen darauf wartete, zum Oberst vorgelassen zu werden, der die RICHARD BURTON kommandierte. Ja, ich werde mit ihm Abenteuer erleben und Geschichte schreiben! Ich werde von ihm lernen und er von mir. Auch ich kann ihm vieles zeigen. Wir werden ein ganz tolles Team sein – die Legende und ich!

Sein Herz wummerte, die Hände zitterten leicht, und aus den Poren quoll der Schweiß der Erwartung. Er war nervös – wer wollte es ihm verdenken? Wenn ihn nicht alles täuschte, würde sich gleich das Schott vor ihm öffnen, und er sah ...

Oberst Theonta!

Er hatte es ganz allein eingefädelt, aber jetzt wusste er nicht mehr, ob es wirklich eine so gute Idee war.