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Komplex Astrovent Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration (Band Nummer 2459)

Komplex Astrovent Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration (Band Nummer 2459)

von: Wim Vandemaan

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perh2459ebook, 62 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Dantyrens Rückkehr (Band Nummer 2457)
    Die Kristall-Annalen (Band Nummer: 2406)
    ELEDAINS Kinder (Band Nummer: 2421)
    Aufbruch nach Tare-Scharm (Band Nummer: 2407)
    Berserker in Not (Band Nummer: 2423)
    Krieg der Prozessoren (Band Nummer: 2408)
    Die Negane Stadt: In der Proto-Negasphäre - der Chaotarch wird erwartet (Band Nummer 2446)
    Der Kontaktwald (Band Nummer: 2410)
  • Tage der Angst: Die Entscheidung für Tare-Scharm – riesige Raumflotten ziehen ins Gefecht (Band Nummer 2448)
    Grenzwall Hangay (Band Nummer: 2409)
    Warten auf Xrayn Einsatz für Generalin Kamuko – die Stunde der Mutanten (Band Nummer 2447)
    Mythos Scherbenstadt (Band Nummer: 2416)
    Evolux: Die JULES VERNE materialisiert – und die Weiße Welt wird erreicht (Band Nummer 2450)
    Der Entropische Zyklon (Band Nummer: 2418)
    Die Finale Schlacht: Die JULES VERNE am Ereignishorizont – die Retroversion ist in Sichtweite (Band Nummer 2449)
    Soldaten der NACHT Sie sind Angehörige einer verwegenen Truppe – Mom’Serimer rüsten sich für ihren Einsatz (Band Nummer 2460)
 

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Komplex Astrovent Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration (Band Nummer 2459)


 

8. Rundgang (S. 22)

Der Rundgang durch die TRAIGOT-Fabrik begann. Im Unterschied zu TRAICAHFabriken, die darauf ausgelegt waren, Rohstoffe in globalen Ausmaßen zu gewinnen und erstzuverarbeiten, produzierte jede TRAIGOT-Einheit Module für Bauprojekte von teils gigantischer Dimension.

Die Gruppe glitt mit Antigravschlitten durch die labyrinthischen Gänge der Fabrik. Nach einigen Minuten erreichten sie eine Halle, groß genug, um darin einen Kugelraumer der APOLLO-Klasse auf Werft zu legen.

Der Schlittenzug hielt an. Kalbaron Ecktim bat sie auf eine Galerie, die auf den ersten dreißig oder vierzig Metern an der Wandung der Halle entlanglief, um sich dann als gläserne Röhre weit in den Raum hinauszubiegen.

Inmitten der Halle hing ein Gespinst, ein dreidimensionales Spinnennetz aus metallischen Strängen. An den Knotenpunkten des Netzwerkes wurden blau schimmernde Aggregate montiert. Roboter schwebten hin und her und brachten an den Hunderte von Metern langen Strängen feingliedrige Antennen an, die wie rasende Korallen rasch und sichtbar in den Raum wuchsen.

Sie stiegen aus, betraten die Galerie und gingen bis zum Röhrensegment. Die Mikro- Bestien hielten das ganschkarische Begleitpersonal des Kalbarons auf Abstand. Zwei oder drei Oahm’Cara schoben ihre bernsteinfarbenen Leiber an der Wand entlang, als suchten sie eine Stütze.

Kalbaron Ecktim blieb stehen und rückte mit einer feierlich anmutenden Bewegung die Datenbrille auf seinem langen, schmalen Schnabel zurecht.

»Das«, erklärte er und wies auf das titanische Gespinst, »ist unser zentrales Projekt: TRAIGOT-1105 ist damit beauftragt, die Technolunge für ein komplettes Wasserstoff- Methan-Kabinett zu fertigen.

Die Technolunge wird die komplette Atmosphäre des Kabinetts generieren und ohne Wartungsbedarf in den nächsten Jahrtausenden umwälzen.

Wir haben die Lunge so konstruiert, dass die Bronchialstrukturfelder autonome Regenerationsprozesse erlernen. Die Redundanz-Aggregate können deswegen in einem geradezu sensationellen Maßstab miniaturisiert werden. Das anfällige Ammoniak der Ausatmungsprozesse ...«

»Interessant«, unterbrach Danton und gähnte ungeniert. »Sollte mich je der Wunsch anfallen, eine Atmosphärenanlage für ein Wasserstoff-Kabinett zu erwerben, ich werde es unbedingt bei dir kaufen.«

Die Mor’Daer in Dantons Begleitung brachen in kreischendes Gelächter aus. Sogar die Yrendir-Komponente hatte wie von Sinnen mitgejault und wirbelte mit ihrem Arm durch die Luft.

Danton nickte und winkte dann ab: »Zügelt eure Begeisterung für meine Scherze.« Kalbaron Ecktim lud die Gruppe mit einer Geste ein weiterzugehen und setzte sich an die Spitze. Die Mikro-Bestien bildeten wieder einen Kreis um Danton, auch wenn das in der Enge der Röhre nicht leicht war. Ein Oahm’Cara kreuzte den Weg der Mikro-Bestien. Eine der Mikro-Bestien schrie zornig auf und schlug mit der Faust gegen eines der Hinterbeine des Kolonnen-Geometers. Der Oahm’Cara schrillte etwas, sprang mit einem Satz an die Decke der Röhre und von dort über den Kalbaron weg nach vorn.

Die Mikro-Bestie stampfte wütend mit dem Fuß auf.

Danton hatte sein Gesicht während dieser Szene auf die Atmosphärenaufbereitungsanlage gerichtet. Er stolperte über die wütende Mikro-Bestie und schlug darüber zu Boden. Die beiden Mor’Daer zu seiner Seite hoben ihn behutsam an und stellten ihn wieder auf die Beine. Dantons Gesicht verzerrte sich.

»Goudu Kruum«, fl üsterte er und starrte die Mikro-Bestie an.

»Ich bitte inständig um Vergebung«, knirschte die Mikro-Bestie. »Ich habe mich darauf konzentriert, den Geometer aus dem Weg zu schaffen, damit du nicht stürzt.«

»Damit ich nicht stürze?«, äffte Danton die Stimme Kruums nach.