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Neoliberalismus
Der Neoliberalismus, so scheint es, ist ein Phantom: Es gibt keine Anhänger, nur Kritiker. Der Begriff ist zu einer Kampfparole geworden, zur Negativfolie des modernen Kapitalismus mit einem globalisierten Markt, in dem nur der Wettbewerb zählt. Namen wie Milton Friedman, der wohl bekannteste Vertreter der neoliberalen Wirtschaftstheoretiker, stehen für das Konzept eines radikalen Laisser-faire, in dem es für die Schwächeren in der Gesellschaft keine soziale Absicherung mehr gibt. Gerhard Willke bietet erstmals eine objektive Darstellung der neoliberalen Ansätze, die zeigt, was an der Neoliberalismuskritik berechtigt und was daran nur lamentierender Zeitgeist ist.
Der Autor
GerhardWillke, geb. 1945, habilitierte sich in Tübingen und ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Fachhochschule Nürtingen.
Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Arbeitsmarkt, Beschäftigung und strukturellerWandel. Er ist Verfasser des Lehrbuches Wirtschaftspolitik (2003). Bei Campus erschienen von ihm Die Zukunft unserer Arbeit (1999) und John Maynard Keynes (2002).
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