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PERRY RHODAN-Action: Tarkalons Abgrund: In der Unterwelt von Tarkalon – Perry Rhodan in der Gewalt der Nertisten (Band Nummer 16)
11.
7. Juni 2167
19:41:38 (S. 43-44)
Mit erhobenem Strahler fuhr Perry Rhodan herum. Erleichtert sah er, dass Betty und Terkosh die Situation im Saal unter Kontrolle gebracht hatten. Die Nertisten lagen überwältigt und ihrer Waffen beraubt am Boden. Mehrere waren bewusstlos, zwei wälzten sich stöhnend vor Schmerzen auf dem Boden. Der Mann, dessen Ärmel Feuer gefangen hatten, starrte leise wimmernd auf seine versengten Hände, von denen sich verkohlte Hautfetzen lösten.
Betty hielt die restlichen Nertisten mit einem Strahler in Schach. Terkosh beugte sich über einen der Bewusstlosen und öffnete das Oberteil dessen Kampfanzuges. »Gleich erhalten wir Besuch!«, rief Rhodan den beiden zu.
»Moment!«, sagte Terkosh und zerrte hektisch an dem Kleidungsstück des Nertisten. Bettys Kopf ruckte herum. Mit ungläubigem Blick starrte sie den angeblichen Burushoniden an. »Haben Sie eigentlich noch alle Tassen im Schrank?«, fragte sie aufgeregt. »Das ist doch jetzt völlig unnötig!«
»Mitnichten, Miss«, sagte Terkosh. Zum ersten Mal huschte so etwas wie ein Grinsen über sein wächsernes Gesicht. Er streckte Betty die Uniformja-cke entgegen. »Sie holen sich hier unten noch eine Erkältung.«
»Ich benötige Ihre Unterstützung nicht, Mister«, gab Betty zornig zurück. »Dann tun Sie’s für mich, Miss Toufry!«, bat Terkosh. »Meine Konzentration leidet unter Ihrer Nacktheit.«
»Das ist ja ...«, begann die Mutantin ungehalten.
»Nicht jetzt!«, unterbrach Perry Rhodan scharf. »Wir müssen ...«
Er unterbrach sich, als mit einem leisen Plopp! Tanisha zwischen den beiden Terranern materialisierte. Sofort wandte er sich dem Mädchen zu.
»Wie fühlst du dich?«
»Gut.«
»Für wie viele Sprünge hintereinander wird deine Kraft reichen?« »Keine Ahnung«, antwortete Tanisha. »Zehn, fünfzehn? Meine Boje ist gleich da oben!« Dabei zeigte sie zur Decke.
»Wie lange wirken deine Narkosepfeile?«, fragte Rhodan in Terkoshs Richtung, während der prüfende Blick seiner grauen Augen auf dem Mädchen ruhen blieb. »Noch mindestens eine halbe Stunde«, gab dieser zurück.
»Gut!«, sagte der Terraner. »Dann springst du zuerst mit den beiden Anführern der Nertisten, die benötigen wir noch. Dann holst du Terkosh, Betty und schließlich mich!«
»Alles klar, Chef!«, sagte Tanisha keck. Wie um zu beweisen, dass sie für die Aufgabe über genügend Kraftreserven verfügte, machte sie einen Kurzsprung zu Dussan und verschwand sogleich mit ihm.
Terkosh breitete die Arme aus. »Perry, ich werde nicht ...«
Weiter kam er nicht, denn in diesem Moment krachte etwas gegen die verriegelte Tür.
»Es geht weiter!«, sagte Rhodan. »Wir zwei nehmen uns die Tür vor, und Sie, Betty, Sie behalten die Burschen drinnen und draußen unter telepathischer Kontrolle! «
»Sehr wohl, Sir!«, sagte Betty und streifte sich die Uniformjacke über, die ihr Terkosh unverwandt hingehalten hatte.
Rhodan war eine Zehntelsekunde lang irritiert. Wie macht er das bloß?, fragte er sich unwillkürlich. Aber egal! Er kontrollierte kurz den Strahler und richtete ihn dann auf die Tür.
Plopp!, machte es, als Tanisha erneut vor ihm auftauchte. Sie orientierte sich kurz, rannte auf den narkotisierten Solmon zu und verschwand mit ihm.
»Perry!«, sagte Terkosh eindringlich, während er über die Visiervorrichtung des Strahlers die Tür im Blick behielt. »Ich halte es für keine gute Idee, mich zuerst ...«
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