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Die Pflegedienstleitung. Ein Leitfaden für das praktische Management.

Die Pflegedienstleitung. Ein Leitfaden für das praktische Management.

von: Barbara E. Gertz

Verlag Hans Huber, 2002

ISBN: 9783456938097, 170 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 32,99 EUR

Ersparnis: 3,96 EUR

  • Naturidentische Hormone - Die neue Hormontherapie. Ein Ratgeber für Patienten
    Fingerboarding - Alles über das Skaten mit der Hand
    Die Mafia - 100 Fragen, 100 Antworten - FAQ (Frequently Asked Questions) MAFIA
    Neobooks - Transalp 10 - Der große eBook-Rätselkrimi
    Die Corleones - Roman
    TEATIME
    Schulden - Die ersten 5000 Jahre
    Von der Anstrengung des Lebens (neobooks Singles) - Edition Literatur-Quickie
  • Navigieren auf Sichtweite - Prozesssteuerung in der Paartherapie - Ein Handbuch für die Praxis
    Hilfe, ich bin reich! - Roman
    Die Hüterin Midgards - Elbenthal-Saga
    Ich und er und null Verkehr - Roman
    Außerklinische Intensivpflege - Ein Leitfaden
    Im Bett mit Brad Pitt - Roman
    The Herbal Power of Orchids
    Probleme im Intimbereich ... damit müssen Sie nicht leben! - Ärztlicher Ratgeber
 

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Die Pflegedienstleitung. Ein Leitfaden für das praktische Management.


 

28. Abteilungsleitungskonferenzen (S. 113-114)

Die Abteilungsleitungskonferenzen dienen überwiegend der Information, aber auch der Diskussion von Problemen der Mitarbeiter. Um ein gelungenes Treffen zu organisieren, sollten Sie Folgendes beachten:

1. Setzen Sie sich Ziele. Was möchten Sie mit der Konferenz erreichen?
2. Tagesplan festlegen mit Angabe der Endzeit.
3. Einladung verteilen.
4. Adäquaten Raum reservieren.


Während der Versammlung müssen Sie darauf achten, dass der Zeitplan genau eingehalten wird. Es darf nicht zu dominierenden Vorträgen kommen, die die Diskussion anderer Standpunkte nicht zulassen. Zur Vorbereitung der Präsentation bzw. Konferenz kann Ihnen die Checkliste aus Kapitel 30 hilfreich sein. Nach Abschluss des Treffens sollten Sie folgende Fragen durcharbeiten, um zu überprüfen, ob das Treffen gelungen ist, wo Schwachstellen auftreten und welche Veränderungen vorgenommen werden müssen:

1. Waren die Ziele klar beschrieben und konnten kontrolliert werden?
2. War der Tagesplan festgelegt?
3. Hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Tagesordnungspunkte hinzuzufügen?
4. Ist eine Vorab-Information über Zeit und Ort an die Teilnehmer erfolgt?
5. War der Raum für die Konferenz angemessen (genügend Raum, Licht…)?
6. Hat das Treffen pünktlich begonnen?
7. Hat das Treffen pünktlich geendet?
8. War der Zeitplan genau festgelegt und für alle während des Treffens ersichtlich?
9. Hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seinen Standpunkt zu präsentieren?
10. Haben die Teilnehmer einander aufmerksam zugehört?
11. Hat nach jedem Tagesordnungspunkt eine Zusammenfassung stattgefunden?
12. Hat ein Teilnehmer die Diskussion dominiert?
13. Ist das Treffen protokolliert worden?
14. Sind die Ergebnisse am Ende zusammengefasst worden?
15. Vertreten die Teilnehmer getroffene Entscheidungen, oder werden sie ignoriert?
16. War genug Zeit für Diskussionen vorhanden?
17. Sind zuständige bzw. notwendige Personen zum Treffen hinzugezogen worden?
18. War die Art der Entscheidungsfindung der Größe der Gruppe angemessen?
19. Waren die Vorbereitungen ausreichend, und hat alles reibungslos funktioniert?


Die Fragen, die Sie mit «nein» oder «teilweise» beantworten mussten, sind Ihre Schwachstellen. Beim nächsten Treffen sollten Sie unbedingt auf diese Punkte achten, um die Konferenzen effektiver und effizienter zu gestalten.

29. Auswahl von Leitungskräften

Generell ist gegen die in Krankenhäusern weit verbreitete Auswahl von Leitungskräften nach Dauer der Stationszugehörigkeit nichts einzuwenden. Leider ist aber bei dieser Methode oftmals nicht beachtet worden, welche Führungsqualitäten der ausgewählte Mitarbeiter hat. Die Folge ist ein Anstieg der Ausfallzeit und der Fluktuation der Mitarbeiter der Station. Deshalb ist diese gedankenlose Auswahl zwar bequem, aber sicherlich nicht zukunftsorientiert.

Für eine gewissenhafte Auswahl muss eine Informationssammlung stattfinden, die es erlaubt, einen umfassenden Eindruck von einem Mitarbeiter zu bekommen.

1. Bewerbungsunterlagen. Die Information über die berufliche Qualifikation wird deutlich. Meistens ist das aber nicht das Problem der Auswahl, vielmehr sind persönliche Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen wichtig. Diese Eigenschaften werden meistens nur nach längerem Beschäftigungsverhältnis sichtbar.

2. Tests. Damit werden Persönlichkeit und Leistung getestet. Die Schablonenauswertung hat den Vorteil, dass wenig Zeitaufwand nötig ist. Allerdings sind juristische und ethische Bedenken über diese Tests zu äußern, weil Fragen gestellt werden, die unmittelbar mit dem Arbeitsverhältnis nicht zu tun haben.

3. Interviews. Hier werden Fragen zur Führungsneigung, Zielstrebigkeit und Durchsetzung gestellt. Dabei besteht die Gefahr, Bewerber zu beeinflussen und zu schnell bzw. zu früh über Ergebnisse zu urteilen. Negative Einflüsse können zu stark bewertet werden. ...