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PERRY RHODAN-Action: Das Auge des Kosmos: Auf der Welt der Gladiatorsklaven: Rhodan trifft auf einen alten Feind (Band Nummer 17)

PERRY RHODAN-Action: Das Auge des Kosmos: Auf der Welt der Gladiatorsklaven: Rhodan trifft auf einen alten Feind (Band Nummer 17)

von: Hans Kneifel

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perprac17book, 64 Seiten

Format: PDF

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Nach der Stasis: Ihr Schlaf währte Äonen – die neue Zeit nach der Mentalen Revision (Band Nummer 2465)
    PERRY RHODAN-Action: Tod über Ekhas: Aufruhr im Naral-System – Perry Rhodan auf der Spur eines Mörders (Band Nummer 18)
    Anleitung zum Philosophieren - Selber denken leicht gemacht
    PERRY RHODAN-Action: Falkans Verderben. Die Welt der Kolonialarkoniden – Magadons Heere greifen an (Band Nummer 10)
    Duden - Die neue deutsche Rechtschreibung ab 1. August 2006 - kurz gefasst
    PERRY RHODAN-Action: Die Robotgarde - Die Regenten greifen zu – eine Raumflotte bedroht den Demetria-Sternhaufen (Band Nummer 12)
    Lexikon der biblischen Irrtümer
    PERRY RHODAN-Action: Gericht der Regenten - Eine alte Macht erhebt sich – und Rhodan stößt vor ins Zentrum der Gefahr (Band Nummer 11)
  • Duden Wissen griffbereit: Englisch Grammatik
    PERRY RHODAN-Action: Die Trümmerwelt Perry Rhodan auf offizieller Mission – er trifft ein Mädchen mit seltsamen Fähigkeiten (Band Nummer 13)
    Die Schlacht der Trolle
    PERRY RHODAN-Action: Die Plasma- Pendlerin Der Unsterbliche und das Mädchen – ein ungewöhnliches Team wird gejagt (Band Nummer 14)
    PERRY RHODAN-Action: Sternentod. Auf dem Weg zur Heiligen Welt – der Kampf um die Schwimmenden Tempel (Band Nummer 08)
    PERRY RHODAN-Action: Tarkalons Abgrund: In der Unterwelt von Tarkalon – Perry Rhodan in der Gewalt der Nertisten (Band Nummer 16)
    PERRY RHODAN-Action: Die gläsernen Kinder: Sie tragen Hellquarze – und werden zu Gesandten der Opulu (Band Nummer 19)

     

     

 

Mehr zum Inhalt

PERRY RHODAN-Action: Das Auge des Kosmos: Auf der Welt der Gladiatorsklaven: Rhodan trifft auf einen alten Feind (Band Nummer 17)


 

5. 9. Juni: Die Kuppel der Gladiatoren (S. 36-37)

Betty Toufry und Perry Rhodan erkannten, dass sie ihre letzten Kräfte einsetzten. Aber sie hatten keine Wahl. Sie mussten den Eingang finden, und das war nicht anders möglich als durch einen weiteren Fußmarsch. Rhodan zog die Hände aus den Taschen, nickte Betty zu und fi ng mit seiner Wanderung an. Er hoffte inbrünstig, dass ihr Vorhaben nicht stundenlang dauern würde - er konnte die Chancen nicht abschätzen.

Rettkal und Sanilt fanden sie in etwa dreißig Metern Entfernung; Betty hatte gut »gezielt«. »Wir sind hier, Rettkal. Alles in Ordnung?«, rief die Mutantin. Betty Toufry näherte sich dem Gladiatorsklaven und dessen Meister. Rettkal kauerte auf dem Boden. Über seinem Knie lag der kleine Sanilt bewegungslos auf den Resten der beiden Mäntel.

Rettkals Stimme klang eigentümlich, als er antwortete: »Endlich! Ich konnte nicht weggehen, aber ich weiß, wo der Eingang ist. Dem Meister geht es nicht gut, Großadministrator! Er antwortet nicht mehr, er ist nicht ansprechbar.« Rhodan war mit wenigen schnellen Schritten bei Sanilt und kniete sich dann neben ihn. Sanilts Augen lagen tief in ihren Höhlen und waren geschlossen. Seine linke Hand steckte noch im Handschuh, die Finger der rechten krampften sich in den Stoff des Hemdes. Der Mund bildete eine dünne, waagrechte Linie. Rhodan legte seine Hand auf Sanilts Schulter und rüttelte ihn sanft. »Wir sind hier, Sanilt. Wir können nun zusammen in die Kuppel gehen. Halten Sie durch?«

Der Ausbilder atmete noch, aber sein Brustkorb hob und senkte sich nur noch kaum wahrnehmbar. Ein kurzes Zucken lief durch seine Beine. »Die dünne Luft draußen hat ihm schwer zugesetzt.« Rettkal klang verzweifelt und richtete einen Hilfe suchenden Blick auf Rhodan. »Die verdammte Kälte und die Anstrengungen waren zu viel für ihn.«

Auch Betty hatte sich niedergekauert. Sie stieß Rhodan mit den Fingerspitzen an und schüttelte, als er sie anblickte, kaum merklich den Kopf. Sie schien telepathisch erkannt zu haben, dass es sehr schlecht um Sanilt stand.

»Können wir Ihnen irgendwie helfen?«, fragte Rhodan und beugte sich tief über das fremde Wesen. Der Gladiatorsklave hielt die schlaffe Hand Sanilts und blickte ratlos von Rhodan zu Betty und zurück zu Sanilt.

»Wir bringen Sie in die Kuppel und dann zum Kontrollzentrum, Sanilt«, drängte Rhodan. »Wenn Sie nicht mehr gehen können, tragen wir Sie.«

Hastig brachen sie auf. Jeder Schritt erforderte eine neue Willensanstrengung. Rhodan folgte Rettkals knappen Anweisungen und kämpfte sich mit vorgebeugtem Oberkörper gegen den Wind und achtete darauf, sich nicht allzu weit von der Kuppelwandung zu entfernen und Betty nicht aus den Augen zu verlieren. Rettkal schützte seinen Meister, so gut er konnte. Er hatte ihn in die Überreste ihrer beider Mäntel eingewickelt Kies und Eis knirschten unter den Sohlen. Der Wind brach sich an der Kuppel und peitschte unaufhörlich Kristalle in die Höhe. Die Temperatur musste inzwischen etwa 100 Minusgrade betragen. Der Planet beabsichtigte, die Flüchtenden umzubringen. Das Sonnenlicht färbte sich in bedrohliches Rot.

Zwanzig Schritte, dreißig, fünfzig ... Obwohl der Boden glatt und ohne Hindernisse war, blieb der Marsch eine einzige Qual. Betty hielt sich ebenso mühsam aufrecht wie Rhodan und folgte ihm im gleichen Abstand. Auch Rettkal wankte mehr, als dass er ging. Hundert Schritte. Die Wand der Kuppel zog ohne Unterbrechung an Rhodan vorbei. Eine eisige Ewigkeit verging im blutroten Licht des Sonnenuntergangs. Und noch immer drohten Angriffe des geheimnisvollen Gegners. Und niemand wusste, wie lange Sanilt noch aushielt.