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Die Beschaffenheit der Oberfläche - Wie ich das posttraumatische Belastungssyndrom (PTBS) überwand

Die Beschaffenheit der Oberfläche - Wie ich das posttraumatische Belastungssyndrom (PTBS) überwand

von: Eva Lexa-Lexova

Eva Lexa-Lexova, 2008

ISBN: 9783939845850, 1167 Seiten

Format: PDF

Mac OSX,Windows PC Inves-Book 600,Sony Reader PRS-300, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Bookeen CyBook Opus,Sony Reader PRS-505, -600, -700,Hanvon N518,COOL-ER eReader

Preis: 8,00 EUR

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Mehr zum Inhalt

Die Beschaffenheit der Oberfläche - Wie ich das posttraumatische Belastungssyndrom (PTBS) überwand


 

Ich bin ein zutiefst oberflächlicher Mensch... (Es ist heute ausgesprochen in Mode, sich auf sich zu besinnen, in sich Einkehr zu halten und auf die innere Stimme zu hören. Manche Menschen hoffen so, neue Energiequellen zu finden. Vor Enttäuschungen ist allerdings Niemand gewappnet.)
Andy Warhol (1928-87), amerik. Pop-art-Künstler
Was ist ein posttraumatisches Belastungssyndrom (PTBS)? Die Online-Enzyklopädie Wikipedia schreibt: „Besonders schwere Formen von PTBS sind etwa das so genannte KZSyndrom bei Überlebenden des Holocaust oder des sowjetischen Gulag-Systems und das speziell im englischen Sprachraum bekannte Post Vietnam Syndrome (PVS). Zur Zeit des Ersten Weltkriegs sprach man von der „bomb-shell disease”, in Deutschland wurden PTBS-Patienten damals als „Kriegszitterer” bezeichnet. In jüngster Zeit wurden weitere Unterformen der PTBS postuliert. Dazu gehört etwa das Post Cult Syndrome, das bei Leuten auftritt, die einen sektenähnlichen religiösen Kult verlassen haben.“
Das Buch der tschechisch-deutschen Autorin Eva Lexa vereint diese Syndrome zu einem neuen, ganz eigenen Phänomen. In den 90-er Jahren besuchte sie als Journalistin Kashmir und erlebte den Völkermord hautnah. Nach der Rückkehr aus dem Krisengebiet war ihr Leben nicht mehr wie zuvor. Die Traumatisierung zog ins kleinste Detail ihres Alltags ein, schließlich begannen die Dinge selbst zu sprechen: „...also sprach der Pullover.“
Eva Lexas Roman ist dialogisch geschrieben. Zuweilen mischen sich weitere Stimmen ein, ein seltsames Panoptikum von Männern, Frauen und einem müden Käfer, der sich mit einer Hauskatze unterhält. Der Freudianer, ein Psychologe, soll die Patientin Eva heilen und wird schließlich selbst zum Fall. Ein anderer Mann, Axel, will Eva mit selbsterlernten Hypnotherapien gefügig machen. Allen gemeinsam ist die unfreiwillige Komik in dem, was sie sagen und tun, oft atemberaubend, abgründig, kafkaesk, zum Lachen und Weinen, die den Roman auch wie eine gelungene Schweijkiade des 21. Jahrhunderts lesen lassen.
Mehr Informationen auch auf: http://www.evalexa.jimdo.com