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Das Informationsmanagement der Innovatik

Das Informationsmanagement der Innovatik

von: Philippe J. Maurer

Peter Lang AG, 2002

ISBN: 9783906770352, 216 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 34,60 EUR

Ersparnis: 6,10 EUR

  • Tage der Rache, Nächte der Zärtlichkeit - Baccara Bd. 1627
    Entführt in den Palazzo des Prinzen - Romana Bd. 1861
    Flieh nicht vor der Liebe, Gracie! - Bianca Bd. 1747
    Picknick mit einem Cowboy - Romana Bd. 1863
    EIN HAPPY END FÜR UNSERE LIEBE - Bianca Bd. 1748
    Sehnsüchtige Träume am Mittelmeer - Romana Bd. 1864
    NEUER MANN - NEUES GLÜCK? - Bianca Bd. 1749
    Märchenprinz sucht Aschenputtel - Bianca Bd. 1742
  • Ein Millionär zum Verlieben - Bianca Bd. 1750
    Liebesskandal in der High Society? - Bianca Bd. 1744
    Auf Umwegen ins große Glück - Bianca Bd. 1751
    Melanie, die Liebesbotin - Bianca Bd. 1745
    Küsse, Baby und das Familienglück - Bianca Bd. 1752
    Funkelnd wie ein Diamant - Bianca Bd. 1746
    Heiraten? Nur aus Liebe! - Bianca Bd. 1753
    Viel mehr, als du denkst! - Baccara Bd. 1631
 

Mehr zum Inhalt

Das Informationsmanagement der Innovatik


 

Teil B Grundlagen (S. 29-30)

1 Informationsmanagement

1.1 Überblick

Das Informationsmanagement setzt sich aus den Begriffen Information und Management zusammen. Zunächst wird deshalb der sehr unterschiedlich verwendete Informationsbegriff geklärt und gegenüber den nahe verwandten Termini Daten und Wissen abgegrenzt. Es folgt danach eine Erörterung des Managementbegriffs, welcher sich eine Auseinandersetzung mit dem Begriff des Informationsmanagements anschliesst. Ferner findet eine Abgrenzung zwischen dem Informationsmanagement und dem immer wichtiger werdenden Wissensmanagement statt. Bevor ein eigener Ansatz des Informationsmanagements vorgestellt wird, findet eine Besprechung grundlegender Ansätze aus der Literatur statt.

1.2 Begriff «Information»

1.2.1 Definition

Wenn von der Aufgabe des Informationsmanagements gesprochen wird, dann besteht diese dem Wortlaut nach darin, die Information zu managen. Es empfiehlt sich deshalb zunächst einmal den Begriff der Information zu klären. Nachfolgend wird der Begriff der Information aus verschiedenen Betrachtungsweisen erläutert und danach eine für diese Arbeit sinnvolle Definition des Informationsbegriffes abgeleitet.

• Information in der Informationstheorie: In der Informationstheorie wird der Begriff der Information als Masseinheit verwendet. Diese Masseinheit wird Informationsgehalt genannt und bezeichnet die minimale Länge, welche ein Zeichen bzw. eine Nachricht haben kann. Die Informationstheorie baut auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf. Zeichen, die selten auftreten, haben einen hohen Informationsgehalt, häufige Zeichen einen kleinen Informationsgehalt. Der Infor matíonsgehalt I eines Zeichens berechnet sich wie folgt (wobei p die Auftretenswahrscheinlichkeit des Zeichens bezeichnet):
I  =  log 2  1:p

• Information in der Umgangssprache: Umgangssprachlich wird unter Information eine Nachricht22 verstanden, die einerseits einen Neuigkeitswert und andererseits eine bestimmte Bedeutung für den Empfänger besitzt. Die Nachricht wird erst durch die Interpretation eines Menschen zur Information. Davenport und Prusak charakterisieren in diesem Sinn Informationen als «Daten, die etwas bewirken ».

• Information als zweckorientiertes25 (handlungsrelevantes) Wissen: «Information ist handlungsbestimmendes Wissen über historische, gegenwärtige und zukünftige Zustände der Wirklichkeit und Vorgänge in der Wirklichkeit». Demnach stellt Information «Wissen in Aktion»27 dar und ist als mitgeteilter bzw. aufgenommener Wissensbestandteil anzusehen. «Die Vernetzung von Information ermöglicht deren Nutzung in einem bestimmten Handlungsfeld, welches als Wissen bezeichnet werden kann.»

• Information als Produktionsfaktor / Ressource: Volkswirtschaftlich gesehen tritt die Information neben Arbeit, Kapital und Boden gleichberechtigt als vierter Produktionsfaktor auf. Die Betriebswirtschaftslehre bezeichnet alle Elemente, die im betrieblichen Leistungserstellungsprozess miteinander kombiniert werden als Produktionsfaktoren. Die Information stellt aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Inputfaktor bzw. eine Ressource dar.