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Super lernen, effektiver lernen - Wichtige lernpsychologische Erkenntnisse.

Super lernen, effektiver lernen - Wichtige lernpsychologische Erkenntnisse.

von: Ursula Oppolzer

Humboldt, 2008

ISBN: 9783899941852, 273 Seiten

6. Auflage

Format: Mobile-PDF, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 8,90 EUR

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Mehr zum Inhalt

Super lernen, effektiver lernen - Wichtige lernpsychologische Erkenntnisse.


 

Lerntyp (S. 138-139)

Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal (Mark Twain)

Beachten Sie Ihren individuellen Lerntyp! Jeder Mensch lernt auf seine Weise! Der eine kann gesehene Dinge besser behalten, der andere gehörte und der dritte lernt dann besonders gut, wenn er an fassen, wenn er „begreifen" kann. Der eine Schüler lernt bes ser allein im stillen Kämmerchen, der andere braucht das Ge spräch, die Auseinandersetzung.

Es gibt fast ebenso viele Lern typen, wie es Lernende gibt! Der Lerntyp hängt mit der Ausbildung des Grundmusters unseres Gehirns (› Lern biologie) in der ersten Zeit nach der Geburt zusammen. In die sen Monaten werden je nach Umwelteinflüssen be stim mte Gehirnzellen mehr oder weniger miteinander „verdrahtet". Es entsteht ein Netz. Die Art der Verbindungen sagt nichts über die Intelligenz des Menschen aus, sondern ist wichtig für die Verständigung zweier Menschen miteinander. Wenn wir die Gedankengänge eines Partners gut nachvollziehen können und bei Fragen genau wissen, was gemeint ist, sind wir auf glei - cher Wellenlänge. Wir verstehen uns.

Dieses Grundmuster entscheidet auch darüber, welchen Ein gangskanal wir beim Lernen bevorzugen, ob wir mehr ein Sehtyp sind, ein Hörtyp, ein Fühltyp, ein verbaler Typ oder ein Gesprächstyp. Unser „Lerntyp" ist jedoch differenzierter und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Für einen Lehrer ist es so gut wie unmöglich, auf alle Lerntypen einzugehen. Das Wissen um diese Vielfalt ist jedoch ausgesprochen wichtig. Der Lernende wird mehr Verständnis für seine Schwierigkeiten haben, und die Begriffe „Dummheit" oder „Intelligenz" bekommen einen anderen Stellenwert. Es ist wichtig, seinen individuellen Lerntyp zu kennen, da - mit der Schüler nicht resigniert, wenn er bei einem Lehrer Probleme hat. Zumindest zu Hause sollte er so lernen, wie es für ihn optimal ist.