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Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung - Ethische Reflexionen und sozialpolitische Perspektiven.

Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung - Ethische Reflexionen und sozialpolitische Perspektiven.

von: Johannes Eurich

Campus Verlag, 2008

ISBN: 9783593385778, 481 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 41,60 EUR

Ersparnis: 7,40 EUR

  • Das Soziale gestalten
    Wieviel Subjekt braucht die Theorie?
    Erziehung zur Armut?
    Erkenntniskritische Sozialisationstheorie
    Gemeinschaft in Gesellschaft - Soziologie nach Hegel und Parsons
    Lebensqualität aus Nutzersicht - Wie Menschen mit geistiger Behinderung ihre Lebenssituation beurteilen
    Kommunitarismus
    Das Individuum im Widerspruch - Zur Theoriegeschichte des modernen Individualismus.
  • Zerreißt das soziale Band? - Beiträge zu einer aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte
    Politische Steuerung von Integrationsprozessen
    Die Zeit der Gesellschaft - Auf dem Weg zu einer soziologischen Theorie der Zeit

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung - Ethische Reflexionen und sozialpolitische Perspektiven.


 

Um Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung zu verwirklichen, reichen gleiche Rechte, Selbstbestimmung und die Forderung nach Teilhabe nicht aus. Wie aber können in den aktuellen Debatten zur Gerechtigkeit die spezifischen Bedürfnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden? Am Beispiel von Rawls Gerechtigkeitstheorie diskutiert Johannes Eurich die anthropologischen und sozialen Voraussetzungen der liberalen Gerechtigkeitstradition und greift neuere Ansätze aus den Disability Studies auf. Der Wechsel von einer defizit- zu einer ressourcenorientierten Sicht von Menschen mit Behinderung führt zu einer vertieften anthropologischen Betrachtung, die in theologischer Perspektive ausgeführt wird. Auf dieser Grundlage können die sorgende Liebe für Menschen mit Behinderung und deren kulturelle Gleichwertigkeit als ergänzende Aspekte begründet werden. Beide tragen dazu bei, den Anderen in seiner Verletzlichkeit anzuerkennen und gleichzeitig die politische Realisierung von Gerechtigkeit voranzutreiben.