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Franzosische Verben fur Dummies

Franzosische Verben fur Dummies

von: Norbert Berger

Wiley-VCH, 2015

ISBN: 9783527689705 , 320 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 12,99 EUR

Exemplaranzahl:  Preisstaffel

Für Firmen: Nutzung über Internet und Intranet (ab 2 Exemplaren) freigegeben

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Franzosische Verben fur Dummies


 

Einführung

»Sie dieses Buch, weil Französisch«: Mit diesen aneinandergereihten Wörtern können Sie wenig anfangen, denn es fehlt die im Allgemeinen wichtigste Wortart einer Sprache: ein Verb. Verben bilden die zentrale Einheit eines Satzes: das Prädikat. Ohne ein Verb und damit ohne ein Prädikat können Sie keinen Satz bilden. Verben sind der Motor eines Satzes und genauso unverzichtbar wie der Motor eines Autos. Ergänzt man vier Verben, könnte sich aus den eingangs genannten Wörtern folgender Satz bilden lassen: »Sie haben dieses Buch gekauft, weil Sie Französisch lernen wollen.« Ohne Verben wäre eine Verständigung unmöglich, denn um Handlungen, Vorgänge oder Zustände auszudrücken, benötigen Sie Verben. Deshalb gibt es für Verben im Deutschen auch die Bezeichnung Tätigkeitswörter.

Verben können ihre Form je nach Person und Zahl, Zeit und Modus verändern. Mit Verben können Sie ausdrücken, ob etwas gerade geschieht (Sie lesen dieses Buch), noch geschehen wird (Sie werden dieses Buch lesen) oder es bereits geschehen ist (Sie haben dieses Buch gekauft). Denn Verben können Sie in unterschiedliche Zeiten setzen. Weil Sie mit Verben ausdrücken, wann die damit bezeichneten Vorgänge oder Ereignisse stattfinden, heißen sie im Deutschen auch Zeitwörter. Neben verschiedenen Zeiten (lateinisch Tempora) gibt es auch verschiedene Aussageweisen (lateinisch Modi). Denn mit Verben können Sie auch mitteilen, ob Sie etwas wünschen (Sie würden gerne dieses Buch kaufen) oder etwas anordnen (Kaufen Sie dieses Buch!). Dank der Verben und einiger weiterer grammatikalischer Hilfsmittel wie der Satzstellung können Sie auch mitteilen, dass etwas nicht so ist oder sich nicht ereignet oder dass etwas geschehen soll, und fragen, ob beziehungsweise wann, wo, warum oder wie etwas geschieht. Mit anderen Worten: Sie können Verneinungen, Befehle und Fragen bilden. Durch eine besondere grammatikalische Struktur, das Passiv, können Sie den Urheber einer Handlung verschweigen, weil dieser nicht bekannt oder nicht wichtig ist.

Ich habe noch eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht zuerst: Die meisten französischen Verben, vor allem alle Verben auf -er, sind regelmäßig. Und nun die schlechte Nachricht: Besonders die häufigsten französischen Verben sind sehr reich an Unregelmäßigkeiten, Ausnahmen und Fallen. Die Unregelmäßigkeiten betreffen sowohl die Endungen als auch die Stämme der Verben. Viele Verben haben zwei oder mehr Stämme, die Verben faire (machen) und aller (gehen, fahren) besitzen sechs unterschiedliche Stämme, être (sein) sogar acht. Es wird häufig behauptet, dass in der Bildung der Verbformen die größte Schwierigkeit der französischen Grammatik liegt. Lassen Sie sich von dieser Schwierigkeit der französischen Sprache nicht abschrecken! Die regelmäßigen Formen, aber auch die Unregelmäßigkeiten und Ausnahmen zu lernen und die Sprachfallen zu vermeiden, habe ich mir als Ziel dieses Buches gesetzt.

Um Ihnen einen leichteren Zugang zur vielfältigen Welt der Verben zu ermöglichen, weiche ich häufig bewusst von den Erklärungsweisen der herkömmlichen Grammatiken der französischen Sprache ab. Dies gilt sowohl für die Einteilung der Verben in Gruppen als auch für die Bildung bestimmter Zeit- und Modusformen. Außerdem finden Sie zahlreiche Merkhilfen und Eselsbrücken, die Sie in anderen Grammatiken vergeblich suchen werden.

Über dieses Buch

Wollen Sie die vielfältige Welt der französischen Verben erkunden? Wollen Sie erfahren, welche Arten von Verben es gibt, wie Sie im Französischen mithilfe von Verben Aussagen über die Gegenwart, die Vergangenheit oder die Zukunft machen können, wie Sie Wünsche, Vermutungen oder Bitten ausdrücken können und wie Sie etwas ablehnen, verneinen, befehlen oder erfragen können? Dann haben Sie das richtige Buch gewählt. Wenn Sie aus Ihrer Schulzeit oder aus dem Urlaub in einem Land, in dem Französisch die Muttersprache ist, bereits Vorkenntnisse der Sprache besitzen, können Sie diese mithilfe dieses Buches auffrischen und vertiefen. Vieles, was Sie bisher nicht verstanden oder wieder vergessen haben, wird Ihnen nach der Lektüre des Buches klarer oder wieder ins Gedächtnis zurückgerufen werden. Aber auch wenn Sie noch keine Kenntnisse des Französischen besitzen und dessen wichtigste grammatikalische Strukturen, die alle mit Verben gebildet werden, kennenlernen möchten, wird Ihnen dieses Buch weiterhelfen. Egal, ob Sie vollkommener Anfänger sind, geringe Vorkenntnisse besitzen oder bereits ein fortgeschrittener Lerner des Französischen sind, ob Ihre Motivation eher im privaten oder im beruflichen Bereich liegt, werden Sie in diesem Buch mit dem »Motor der Sprache«, den Verben, vertraut gemacht. Sie werden viele nützliche Tipps, Kniffe, Eselsbrücken und Merkhilfen erhalten, die Sie in herkömmlichen Grammatiken nicht finden können und die Ihnen beim Erlernen, Vertiefen oder Wiederholen eines wichtigen Bereichs der französischen Grammatik helfen. Die Erklärungen und die zahlreichen Beispiele sind so gestaltet, dass die Lektüre des Buches keine stumpfsinnige und trockene Angelegenheit für Sie ist. Die Beschäftigung mit den französischen Verben, deren Fein- und Besonderheiten, deren Regeln und deren Ausnahmen macht Spaß.

Wenn Sie bereits Vorkenntnisse im Französischen besitzen, können Sie – je nachdem, was Sie vertiefen oder wiederholen wollen – mit jedem der sechs Teile des Buches beginnen. Ansonsten sollten Sie das Buch in der Reihenfolge der Teile und Kapitel lesen. Denn in den beiden ersten Teilen erläutere ich Verbgruppen beziehungsweise Verbformen, die die Grundlage für Formen bilden, die ich in den folgenden Teilen erkläre.

Glauben Sie nicht, dass Sie das Buch in ganz kurzer Zeit lesen müssen. Lassen Sie sich Zeit, lesen Sie manches, was Ihnen zunächst fremd und unklar erscheint, zwei- oder dreimal und vertiefen Sie sich lieber in die Erklärungen, als alles im »Schnelldurchlauf« zu überfliegen. Erst wenn Sie einigermaßen sicher sind, dass Sie das Gelesene verstanden haben, empfehle ich Ihnen, am Ende eines jeden Kapitels die Übung zu machen, mit der Sie überprüfen können, ob Sie den Inhalt des jeweiligen Kapitels beherrschen und wo Sie gegebenenfalls noch Probleme oder Lücken haben. Mit den Lösungen im Anhang können Sie sich selbst korrigieren. Sollten Sie noch viele Fehler machen, rate ich Ihnen, das betreffende Kapitel noch einmal aufmerksam durchzuarbeiten.

Wenn Sie nach der Lektüre von Französische Verben für Dummies etwas über andere Wortarten des Französischen, also Nomen, Adjektive, Adverbien, Pronomen, Konjunktionen und Präpositionen, lernen möchten, lege ich Ihnen Französische Grammatik für Dummies ans Herz. Wenn Sie die Regeln der französischen Grammatik und all das, was Sie mit Verben machen können, intensiv üben wollen, empfehle ich Ihnen das Übungsbuch Französische Grammatik für Dummies.

Konventionen in diesem Buch

Damit Sie das Buch sinnvoll verwenden können, habe ich einige Grundsätze aufgestellt:

Französische Wörter und Sätze heben sich durch Fettdruck vom sonstigen Text ab.

Hinter allen französischen Wörtern und Beispielsätzen erhalten Sie (in Klammern) die deutsche Übersetzung. Diese sind so wörtlich wie möglich gehalten, aber so frei wie nötig. Denn nicht immer lässt sich ein französischer Satz Wort für Wort ins Deutsche übertragen.

Zu Beginn der Kapitel kündige ich an, worum es jeweils inhaltlich geht, was Sie also von der Lektüre des Kapitels erwarten dürfen. Sie erkennen, warum es sich lohnt, sich mit dem jeweiligen Kapitel zu beschäftigen.

Häufig vergleiche ich die Regeln des Französischen mit der deutschen Sprache. Dadurch erkennen Sie leichter die Besonderheiten der Fremdsprache und werden gleichzeitig vor Sprachfallen gewarnt. Denn viele Fehler (die Sie nach der Lektüre des Buches sicher nicht mehr machen) rühren daher, dass die deutschen Strukturen gedankenlos auf das Französische übertragen werden. Trotz vieler Gemeinsamkeiten zwischen beiden Sprachen gibt es auch zahlreiche Unterschiede, auf die ich Sie aber gezielt und ausdrücklich aufmerksam machen werde.

Viele Beispielsätze, die einen leicht verständlichen Wortschatz enthalten und Alltagssituationen entnommen sind, veranschaulichen die Regeln und Erklärungen.

Merkhilfen und Eselsbrücken, Tricks und Kniffe, die Ihnen den Zugang zu den Regeln und...