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Nur wer die Liebe kennt

Nur wer die Liebe kennt

von: Catherine Ryan Hyde

PeP eBooks, 2009

ISBN: 9783641017521, 321 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 6,99 EUR

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Nur wer die Liebe kennt


 

LEONARD, 5 JAHRE: DAS WUSSTE ICH (S. 138-139)

Hannah hat mir den Computer weggenommen, an dem ich immer spiele, während die anderen arbeiten. Mitch sagt, ich sei so schnell über die Erstklässler-Spiele hinausgewachsen, um mit meinem Joystick die Angriffe von Außerirdischen auf unser Universum abzuwehren. »Ich brauche heute Vormittag den 17-Zoll-Bildschirm«, erläuterte sie. »Hier. Du kannst den alten Laptop haben.« Sie stellte ihn auf meinen kleinen Tisch. Ich habe von Mitch einen eigenen Tisch gekriegt. Cool, was? »Aber meine Spiele sind da nicht drauf.« Sie hielt mir eine Diskette hin. »Kein Problem, ich hab sie für dich kopiert.« Dann fing sie zu arbeiten an.

Und gleichzeitig redete sie mit mir, versuchte mir zu erklären, wie ich meine Spiele aus dem Laufwerk A laden konnte. Ich wusste, dass ich das nicht schaffen würde, aber ich war mir nicht sicher, wie ich ihr das klar machen sollte. Der Bildschirm war einfach zu klein. »Mach einen Doppelklick auf ›Mein Computer‹.« »Wo ist das?« »Das ist das Symbol, das wie ein kleiner Computer aussieht.« »Ich finde es nicht«, sagte ich. »Oben links auf dem Schreibtisch.«

»Ach so. Okay.« Ich sah mehrere Symbole, aber nicht genau genug, um zu erkennen, welches ein kleiner Computer war. Ich machte auf das Symbol links oben in der Ecke einen Doppelklick. Ich vertraute Hannah. »Was jetzt?« »Jetzt geh auf A: ›3,5-Zoll-Diskette‹.« »Ich weiß nicht, wo das ist.« »Leonard«, sagte sie. »Du wirst doch wohl ein A erkennen, wenn du eins siehst.« »Ja«, sagte ich. »Aber ich seh keins.« Sie hörte auf zu arbeiten. Speicherte und schloss die Datei, nahm ich an. Dann kam sie zu mir und schaute über meine Schulter. »Du siehst auf dem Bildschirm nirgends ein A?« »Nein, ich glaub nicht.« »Okay, komm mal mit. Versuchen wir’s auf dem 17-Zoller.

« Sie holte die Diskette aus dem Laptop und schob sie in den Computer, den ich sonst immer hatte. »Versuch’s jetzt.« Ich machte einen Doppelklick auf das Symbol, das wie ein kleiner Computer aussah. Dann sagte ich: »Oh. Da ist es ja. Das A.« Ich musste mich ein bisschen vorbeugen, aber ich konnte es sehen. »Sitzt du darum immer so dicht vor dem Bildschirm?«, fragte Hannah. »Um besser sehen zu können?« »Ja. Was hast du denn gedacht?« »Tja, keine Ahnung. Ich dachte wohl, du bist völlig in deine Spiele versunken. Aber, egal«, sagte sie. »Du kannst deinen Computer wieder haben. Ich arbeite erst einmal auf dem Laptop.« Als Mitch, der gerade telefonierte, aufgelegt hatte, hörte ich, wie sie ihn bat: »Doc? Kann ich dich mal kurz unter vier Augen sprechen?«