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Jedes Wort wandelt die Welt - Dolf Sternbergers politische Sprachkritik

Jedes Wort wandelt die Welt - Dolf Sternbergers politische Sprachkritik

von: William J. Dodd

Wallstein Verlag GmbH, 2007

ISBN: 9783835308145, 361 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 23,00 EUR

Ersparnis: 6,00 EUR

  • Lockruf der Toten - Magischer Thriller
    Der erste Verdacht - Roman
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Mehr zum Inhalt

Jedes Wort wandelt die Welt - Dolf Sternbergers politische Sprachkritik


 

Eine Würdigung des Sprachkritikers Dolf Sternberger, die zeigt, dass die Diskussionen über sein Werk auch der gegenwärtigen Sprachkritik neue Impulse geben können.

William Dodd legt mit diesem Band die intellektuelle Biographie Dolf Sternbergers (1907-1989) als Sprachkritiker vor. Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst Sternbergers kultur- und sprachkritische Veröffentlichungen als Redakteur der Frankfurter Zeitung in den Jahren 1934-1943. Erstmals werden hier seine wichtigsten Veröffentlichungen im »Dritten Reich« zum Thema Sprache eingehend erörtert und der Wandel seiner sprachkritischen Praxis im Nationalsozialismus dargestellt. Dodd zieht dazu unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass und in Vergessenheit geratene Beiträge aus der Frankfurter Zeitung heran, die zum Teil im Textanhang abgedruckt sind. Der von Sternberger in der »inneren Emigration« entwickelte sprachkritische Habitus sollte für die in der Wandlung veröffentlichten Glossen, das »Wörterbuch des Unmenschen«, bestimmend werden. Mit den späteren Buchausgaben dieses Wörterbuches setzte eine öffentliche Rezeption ein, die einen Höhepunkt im »Sprachstreit« der 1960er Jahre fand. Dodd legt mit der Rekonstruktion dieser Kontroverse eine Neubewertung der damaligen Positionen nahe, die für die heutigen Debatten über eine sprachwissenschaftlich fundierte Sprachkritik von nicht nur historischem Interesse ist.

Eine Veröffentlichung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt

Link: www.dolf-sternberger.de

Dolf Sternberger (1907-1989) war Publizist und Politologe, lehrte in Heidelberg und war langjähriger Mitarbeiter der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«.

William. J. Dodd, geb. 1950, ist Professor of Modern German Studies an der University of Birmingham, U.K. Studium der Germanistik und Slawistik an der University of Leeds und der angewandten Linguistik an der University of Manchester. Promotion über Kafkas Dostojewski-Rezeption. Publikationen auf den Gebieten Grammatik und Sprachpädagogik des Deutschen, deutsche Literatur (vor allem zu Kafka), Korpuslinguistik, Sprachkritik. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift Aptum: Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur.