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Psychoanalyse und Protest - Alexander Mitscherlich und die »Achtundsechziger«
Zum 100. Geburtstag von Alexander Mitscherlich (1908-1982) am 20. September 2008.
Die »Achtundsechziger« in der Bundesrepublik bezogen sich theoretisch auf den Marxismus und auf die »Kritische Theorie«, aber auch und nicht zuletzt auf Psychoanalyse und Sozialpsychologie. Alexander Mitscherlich verkörperte diese Wissenschaften damals wie kein anderer – und wurde zu einer der wichtigsten Identifikationsfiguren der Protestbewegung. Deren Dienstjubiläum und Mitscherlichs 100. Geburtstag sind Anlass, über die Zusammenhänge zwischen Psychoanalyse und Protest, aber auch über die Rolle des »öffentlichen Intellektuellen« in der Bundesrepublik der sechziger Jahre noch einmal neu nachzudenken.
Mit Beiträgen von: Karola Brede, Micha Brumlik, Martin Dehli, Norbert Frei, Tobias Freimüller, Ulrike Jureit, Hans-Martin Lohmann, Paul Nolte und Christian Schneider.
Inhaltsverzeichnis
Link: Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts
Der Herausgeber
Tobias Freimüller, geb. 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Im Wallstein Verlag erschienen
Tobias Freimüller: Alexander Mitscherlich. Gesellschaftsdiagnosen und Psychoanalyse nach Hitler (2007), Martin Dehli: Leben als Konflikt.
Zur Biographie Alexander Mitscherlichs (2007).
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