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Der Wegweiser für alternative Heilmethoden

Der Wegweiser für alternative Heilmethoden

von: Reinhold F. Fischer (Hrsg.)

La Vie Medien GmbH, 2003

ISBN: 9783937224015, 294 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,50 EUR

  • Praxisnahes Projektmanagement
    Knigge – Die Kunst des Benehmens
    Assessment Center
    Konfliktmanagement
    Fachkarriere oder Führungsposition
    Everybody's Darling, everybody's Depp - Tappen Sie nicht in die Harmoniefalle!
    Thai-Juwelen: Ein Thailand Krimi
    Handbuch Führung - Der Werkzeugkasten für Vorgesetzte
  • ABC der Managementtechniken
    Für ein neues Wirtschaftswunder
    Projektmanagement mit Excel

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Der Wegweiser für alternative Heilmethoden


 

Ayurveda (S. 48-49)

Was ist Ayurveda?

Ayurveda ist die Bezeichnung für die klassische Heilkunde Indiens, die bis in die heutige Zeit lebendig geblieben ist. Der Ayurveda beschreibt die Physiologie als ein Wirkungsgefüge von drei Grundkräften, den so genannten Doshas, nämlich Vata (Aktivität), Pitta (Transformation) und Kapha (Substanzaufbau). Das Mischungsverhältnis dieser energetischen Prinzipien bestimmt die individuelle Konstitution eines Menschen, die ausschlaggebend für die Gestaltung des Therapieplans ist. Krankheit wird als ein Ungleichgewicht der Doshas definiert und entsteht durch falsche Lebensführung sowie veränderte Einflüsse von außen.

Grundprinzip des Ayurveda ist die umfassende Betrachtung aller Aspekte, die den Gesundheitszustand beeinflussen können, dazu gehören Ernährung, Lebensrhythmus, Art der Aktivität, geistige Verfassung, Klima, Wetter, Umweltgegebenheiten und sogar der Einfluss der Gestirne. Die Symptome werden phänomenologisch erfasst und den Doshas zugeordnet. Wichtiges diagnostisches Hilfsmittel ist dabei die Pulsdiagnostik. In Indien gibt es ca. 200 000 ayurvedische Ärzte, zahlreiche Colleges und Universitäten für die Ausbildung, sowie Kliniken in den meisten großen Städten. In Deutschland hat der Ayurveda seit ca. zehn Jahren größere Beachtung gefunden. Die wissenschaftliche Erforschung dieses Systems steht noch in den Anfängen. Das alte Erfahrungswissen des Ayurveda birgt sicher noch zahlreiche Schätze, die für die heutige Medizin nutzbar gemacht werden können. Wobei kann Ayurveda helfen?

• Allergien, Angstzustände, Asthma
• Bluthochdruck
• Chronische Bronchitis, Gastritis, Schmerzzustände und Durchfall
• Darmträgheit, Diabetes, Durchblutungsstörungen
• Ekzeme, ernährungsabhängige Erkrankungen
• Hämorrhoiden, Hauterkrankungen, Herzleistungsschwäche, Heuschnupfen
• Immunstabilisierung
• Kopfschmerzen
• Leistungsabfall
• Magengeschwüre, Managerkrankheit, Menstruationsbeschwerden
• Metabolisches Syndrom, Migräne, Muskelverspannungen
• Nahrungsmittelallergien, Nasennebenhöhlenentzündung, Nervöse Herzbeschwerden, Neurodermitis
• Onkologische Nachsorge
• Panikattacken, Psychosomatische Erkrankungen
• Revitalisierung, Rheuma
• Stärkung des Immunsystems, Schlafstörungen, Stoffwechselstörungen, Stressabbau, Schuppenflechte, Über- und Untergewicht, Unruhe
• Verdauungsstörungen
• Wechseljahrebeschwerden

Wie geht die Ayurveda- Therapie vor sich?

Die traditionelle Diagnostik erfolgt über die genaue Untersuchung des gesamten Körpers, dabei können alle fünf Sinne eingesetzt werden, sowie durch Befragung und Pulsfühlen. Die Therapie beinhaltet Hinweise zur Ernährung und Lebensführung, ayurvedische Präparate und spezielle Anwendungen wie Massage, Wärme, Inhalation, Einlauf, Aderlass u.a. Bekannt und im Westen bereits präsent ist die Panchakarma-Therapie, die ein System von aufeinander abgestimmten Kuranwendungen darstellt; diese wird als Reinigungskur auch präventiv eingesetzt.

Kosten:

Siehe Klinischer Ayurveda und Maharishi Ayur-Veda.