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PERRY RHODAN-Action: Jagdziel Rhodan: Der Terraner und der Magadone - das Duell auf Ekhas (Band Nummer 23)

PERRY RHODAN-Action: Jagdziel Rhodan: Der Terraner und der Magadone - das Duell auf Ekhas (Band Nummer 23)

von: Timothy Stahl

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perprac23book, 69 Seiten

Format: PDF

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

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PERRY RHODAN-Action: Jagdziel Rhodan: Der Terraner und der Magadone - das Duell auf Ekhas (Band Nummer 23)


 

4. 14. Juni 2167 n. Chr. (S. 28-29)

Es hatte sich erst einmal setzen müssen – das Begreifen, dass nun noch eine Front eröffnet worden war ...

Rhodan war darüber zutiefst beunruhigt, doch nachhaltiger hatte die Befehlsverweigerung ihres Flottenchefs die Ultima getroffen. Alle Versuche, konstruktiv mit ihr zu sprechen, waren gescheitert, aber Rhodan wurde nicht müde, sich darum zu bemühen, die desillusionierte Regentin seelisch wieder aufzurichten. Deshalb blieb er auch an Bord von Liarrs Schiff, obwohl er viel lieber zu Reginald Bull übergesetzt hätte. Doch im Gegensatz zum politischen Oberhaupt der Ekhas- Koalition hatte Bully alles im Griff – so weit jedenfalls, wie dies unter den schwieriger gewordenen Bedingungen überhaupt möglich war.

Was war geschehen?

Der militärische Befehlshaber der Ekhoniden, ein Has’athor Gultanon, schätzte die Lage offenbar immer noch so ein, wie er es vor Rhodans engagiert betriebener Überzeugungsarbeit getan hatte: Er sah gegen das, was sich imekhonidischen Hoheitsgebiet an gegnerischen Kräften gesammelt hatte und gegen die Verteidigungsbollwerke des kleinen Reiches anrannte, keine andere Chance als den Einsatz sämtlicher zur Verfügung stehender kriegerischer Mittel.

Die Denkart eines Soldaten unterschied sich häufi g elementar von der eines Nichtmilitaristen. Letztere waren häufi ger offen für Lösungen, die nicht automatisch auf Blutvergießen bauten, sondern auch moralische Aspekte berücksichtigten. Doch dazu bedurfte es in allererster Linie der Bereitschaft, den »Feind« nicht als das Böse schlechthin zu betrachten und auch ihm Moral zu unterstellen.

Niemand wusste besser als Perry Rhodan, dass dies der schwerere Weg war. Denn er verlangte demjenigen, der Verantwortung trug und richtungweisende Entscheidungen zu treffen hatte, sehr viel mehr ab als ein simples »Feuer aus allen Rohren!«.

Rhodan verurteilte das ekhonidische Militär nicht, weil es offenbar in dieser Denkweise gefangen war. Was er ihm aber sehr wohl ankreidete, war, dass es sich offen gegen jene Person stellte, die laut ekhonidischer Verfassung eigentlich das Sagen hatte.

Meuterei, in welcher Form auch immer, stieß an die Grenzen seines Verständnisses. Er wurde nicht müde, das der Ultima gegenüber zu betonen und sie zugleich zu motivieren, nicht vorschnell aufzugeben, sondern in denDialog mit ihrem Admiral zu treten.

Gegenwärtig drang sie aber nicht durch, und der Grund war ganz offenbar, dass Gultanon wirklich an der Integrität seiner zivilen Führerin zweifelte. Ohne es klar ausgesprochen zu haben, unterstellte er ihr ganz offenkundig, dass sie mit dem Gegner kooperierte, von diesem möglicherweise sogar »übernommen« worden war.

Dass dies möglich war, bewies die Armee der gläsernen Kinder, die sich aus vormals hochrangigen Regierungs-angehörigen rekrutierte. Und auch der Umstand, dass Liarr keinen Hellquarz trug, änderte an der plötzlichen Skepsis des Has’athors wenig. Denn wer sagte schließlich, dass ein solcher Hellquarz sichtbar getragen werden müsse?

Rhodan hingegen wusste mit Sicherheit, dass Liarr keine Marionette der Opulu geworden war. Sie stand auf seiner Seite – zumindest hatte sie das signalisiert – und schien bereit, die Waffen ruhen zu lassen, um in den Dialog mit den Anorganischen zu treten.