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Kommando der Friedensfahrer - Sie sind allesamt Individualisten - doch in der Not ziehen sie an einem Strang (Band Nummer 2476)

Kommando der Friedensfahrer - Sie sind allesamt Individualisten - doch in der Not ziehen sie an einem Strang (Band Nummer 2476)

von: Horst Hoffmann

Pabel-Moewig Verlag, 2008

ISBN: perh2476ebook, 53 Seiten

Format: PDF

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Koltorocs Feuer (Band Nummer: 2495)
    Verrat auf CRULT Intrigante Duale – die Dienstburg wird infiltriert (Band Nummer 2473)
    Günstlinge des Hyperraums: Sie sind die Prognostiker der Kolonne - ihr Auftrag ist die Erschaffung der Negasphäre (Band Nummer 2481)
    Opfergang: Ein Schlag gegen die Kolonne - CRULT wird zum Schlachtfeld (Band Nummer 2475)
    KOLTOROCS: Atem Kontaktwald im Abseits - eine Kartanin trifft die String-Legaten (Band Nummer 2484)
    Zwei Psi-Emitter: CRULT im Visier – Attacke auf die Dienstburg der Terminalen Kolonne (Band Nummer 2474)
    Schach dem Chaos: Perry Rhodans wagemutiger Plan - eine Superintelligenz im Visier (Band Nummer 2489)
    Die Gründermutter: Die Friedensfahrer in Aufruhr – ein neuer Patron wird gewählt (Band Nummer 2477)
  • Hinter dem Kernwall: An der Grenze der Chaos-Zone - das Innere von Hangay liegt offen (Band Nummer 2488)
    LICHT VON AHN: Die Geschichte der Gründermutter - und die Zukunft der Friedensfahrer (Band Nummer 2478)
    Der WELTWEISE: Gestrandet auf dem Ozeanplaneten - sie kämpfen um die nackte Existenz (Band Nummer 2493)
    Technomorphose: Die JULES VERNE im Umbau – der Raumer geht in einen neuen Einsatz (Band Nummer 2479)
    Das Monokosmium (Band Nummer: 2497)
    Der ewige Kerker: Es gibt kein Entrinnen – die SOL in der Kernzone Hangay (Band Nummer 2482)
    Chaotender gegen Sol (Band Nummer: 2496)
    Die Duale Metropole (Band Nummer: 2498)
 

Mehr zum Inhalt

Kommando der Friedensfahrer - Sie sind allesamt Individualisten - doch in der Not ziehen sie an einem Strang (Band Nummer 2476)


 

7. Abgetaucht (S. 30-31)

Sie hatten alles mithilfe ihrer – passiven – Anzugorter verfolgt und wussten, woran sie waren.

Die Traitanks waren wie erwartet am Himmel erschienen, hatten die am Boden des Ozeans liegenden OREON-Kapseln geortet und aus dem Wasser gehoben. Daran hatte Kantiran nie gezweifelt.

Sie hatten versucht, die Schutzfelder der Kapseln zu neutralisieren, und wie geplant hatten die Kapseln mit ihrem programmierten Gegenschlag reagiert. Die THEREME, Chyndors nicht nur in Friedensfahrerkreisen berühmte ELLSUNTUR, die MYBANA, die ORTHO SARN … und alle anderen: Alle zehn OREON-Kapseln, Vermächtnis einer uralten Technologie, existierten nicht mehr. Freunde, Vertraute, Wegbegleiter …

Bei aller Trauer wussten die Friedensfahrer, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatten. Die zehn Kapseln hatten gegen die große Übermacht der Traitanks keine Chance. Selbst mit einem überraschenden Durchbruch wären sie gescheitert oder, im besten Fall, wieder gejagt worden und am Ende vor der lauernden MASCHINE gelandet.

»Schau dir Chyndor an«, sagte Cosmuel leise, als sie sich einen Platz zum Übernachten gesichert hatten. »Er hat am meisten von uns daran zu kauen.«

»Was hattest du denn erwartet?«, erwiderte er und zog sie an sich.

Es war nicht kalt, doch er fror. Es war eine Kälte des Geistes. Sie alle spürten es. Sie befanden sich nicht nur in einer fremden Umgebung, in der sie es wohl einige Wochen würden aushalten müssen, sondern in einer Situation, die sie noch niemals erlebt hatten, jedenfalls nicht in den letzten Jahren, und wahrscheinlich auch niemals mehr erleben wollten.

Kantiran sah sich um, drehte leicht den Kopf, kniff die Augen zusammen. Die Geräusche ... Irgendetwas war in der Nähe, beobachtete sie, schlich sich vielleicht an. Ein Raubtier, vielleicht auch mehrere.

Die leisen Tapser vorsichtiger Füße, die leisen Schreie von aus ihrer Nachtruhe aufgescheuchten Vögeln oder kleiner Säuger im Dickicht und in den Bäumen. Kantiran kanntediese Zeichen. Vielleicht waren sie eingekreist. Er suchte nach Lichtern in der Dunkelheit, aufblitzenden, phosphoreszierenden Augen, Schatten in den Schatten der Nacht.

Er spreizte seine tiertelepathischen Sinne, aber da war nichts Animalisches, was eine Gefahr für sie bedeutet hätte ...

*

Der Dschungelstreifen längs der Küste war breiter, als sie gedacht hatten – oder es kam ihm so vor, weil sie kaum vorankamen? Das konnte durchaus an ihnen selbst liegen, denn sie waren keine Truppe, die für einen Marsch durch schwieriges Gelände zusammengestellt worden war.

Vor allem der Luminiszide war ein Problem. Das riesige Quallenwesen hatte sie mehr als einmal aufgehalten. Einmal mussten sie ihn aus einer Klemme befreien, als er sich zwischen zwei etwas zu dicht stehenden Stämmen eingequetscht hatte. Dann mussten sie ihn aus einem Geäst retten, das er unterschätzt hatte. Alle möglichen Hindernisse vor ihm aus dem Weg zu räumen war normal. Anfangs hatte er sich noch mit den verrücktesten, euphorischsten Bildern bedankt, dann waren sie weniger lebhaft und optimistisch gewesen. Zuletzt hatte die Riesenqualle nur noch das gesendet, was am ehesten wohl einem derben Fluch entsprach.