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Letzte Lockerung - Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen.

Letzte Lockerung - Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen.

von: Andreas Puff-Trojan

PeP eBooks, 2009

ISBN: 9783641018825, 288 Seiten

Format: ePUB, PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 13,99 EUR

Ersparnis: 3,91 EUR

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Letzte Lockerung - Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen.


 

Der Knigge für Zyniker Serners Lockerungsübungen für kluge Köpfe gehören in jeden Smoking! Geistreich, frech und pointiert, avancierte sein "Handbrevier" schnell zum Kultbuch. Denn nirgendwo ist das Lebensgefühl des literarischen Amoralismus gewitzter auf den Punkt gebracht als in Serners Maximen. "Die Welt will betrogen sein, gewiß", heißt es da kurz und bündig: "Sie wird sogar ernstlich böse, wenn du es nicht tust." Das Sernersche Benimmbuch für Filous spielt lustvoll mit den herrschenden Klischees von Moral und Wohlanständigkeit. Unverschämt, nicht selten ätzend werden die Widersprüche zwischen gesellschaftlichem Schein und Sein auf die Spitze getrieben. Der erste Abschnitt, 1918 in Lugano entstanden, war explizit als "Manifest dada" angelegt, als subversive Sinn-Camouflage und "prinzipielles Handbrevier". Der zweite Teil, 1927 in Genf geschrieben, versteht sich indessen als "praktische" Denk- und Handlungsanleitung für den mondänen, stilbewußten Amoralisten. Mit enzyklopädischer Nonchalance werden Kleidung und Manieren, Reisen und Hotels, Frauen und Männer, Gott und die Halbwelt abgehandelt. Ein anzüglicher Knigge - gleichsam für alle, die sich von der Schamlosigkeit der Moderne nicht länger zum Narren halten lassen wollen: Herrenzynismen wechseln mit Sentenzen der Weltgewandtheit, Travestien des Zeitgeists mit lebensphilosophischen Betrachtungen. Während sich eine durch und durch bigotte Gesellschaft in den Saturnalien der Selbstidealisierung berauschte, schrieb Walter Serner ihr die denkbar luzideste Ernüchterungsprosa auf den Leib. "Mancher schüttelt den Kopf, wenn man diesem Korpus von Maximen und Reflexionen den entlarvungspsychologischen Rang von Schriften Nietzsches und Freuds zuweist, aber so ist es nun einmal." Süddeutsche Zeitung "Man liest "Das Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen" mit großem Vergnügen, da Schein und Sein hier beständig die Rollen tauschen. Hinter der Maske des Bonvivants lächelt bitter ein antibürgerlicher Moralist, der es versteht, Weisheiten über den Zustand einer irrsinnig beschleunigten Gesellschaft in Bonbonpapier zu verpacken. Aktuell ist es allemal." NDR Kultur "Was für ein Kerl, dieser Walter Serner!" SWR Forum Buch